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BGL: Bund unterstützt Modellvorhaben zur Anpassung an den Klimawandel

100 Mio. Euro für Modernisierung von Landschaftsgärten sowie Park- und Grünanlagen

Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) begrüßt das vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags beschlossene Programm zur Modernisierung von Landschaftsgärten sowie Park- und Grünanlagen. Insgesamt stellt der Bund aus dem Energie- und Klimafonds in den nächsten vier Jahren 100 Millionen Euro für das neue Programm zur Verfügung.

„Wir freuen uns, dass die Politik den Stellenwert von qualitätsvoll gestalteten Grünflächen für eine moderne und klimawandelgerechte Stadtentwicklung erkennt und jetzt zusätzlich Park- und Grünanlagen mit Modellcharakter zur Anpassung an den Klimawandel in Stadt und Land fördert“, erklärt BGL-Präsident Lutze von Wurmb.

Bundesregierung bezuschusst die Modernisierung von Landschaftsgärten sowie Park- und Grünanlagen (Foto: BGL)

Aus Sicht des Branchenverbandes der Landschaftsgärtner sind öffentliche Grünflächen wesentlich mehr als nur Naherholungsräume. Hochwertige Parks und Grünflächen reduzieren Feinstaub und stärken das Regenwassermanagement. Gleichzeitig tragen sie wirksam zur CO2-Einsparung und damit zum Klimaschutz bei, zu dem sich die Bundesregierung verpflichtet hat. „Wir hoffen jetzt natürlich, dass sich viele Städte und Kommunen für Fördermittel im Rahmen des Programms bewerben und unsere Städte damit klimasicherer, lebenswerter und grüner werden“, kommentiert von Wurmb das erfolgreiche Ergebnis der verbandlichen Anstrengungen für mehr Grün in der Stadt gegenüber der Bundesregierung und den Abgeordneten im Bundestag.

Über das Programm zur Modernisierung von Landschaftsgärten sowie Park- und Grünanlagen

Das neue Programm zur Modernisierung von Landschaftsgärten sowie Park- und Grünanlagen wurde vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags beschlossen. Gefördert werden Modellvorhaben zur Anpassung an den Klimawandel in Stadt und Land. Insgesamt stehen 100 Mio. über vier Jahre zur Verfügung: 2019 werden 10 Mio. Euro, 2020 40 Mio. Euro, 2021: 30 Mio. Euro und 2022 20 Mio. Euro bereitgestellt. Einzelheiten zur Umsetzung des Programms werden Ende nächster Woche veröffentlicht.

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