Unterschiede zwischen den einzelnen Schichten

von Bernhard Simon

Menschen unterscheiden sich in vielen Kriterien. Leute gehören verschiedenen Religionen an, haben einen unterschiedlichen kulturellen Hintergrund und verfügen über individuelle Lebensweise. Ein Kriterium sticht bei den Unterschieden aber immer heraus und zwar das der Schichtangehörigkeit. Menschen, die zur Oberschicht gehören und über viel Geld verfügen, haben ein komplett anderes Leben als Leute, die ein Teil der Unterschicht sind. Sie verfügen über deutlich mehr Optionen und haben in der Regel immer ein deutlich einfacheres Leben. Sie kennen viele Probleme nicht, da sie genügend Geld besitzen, um diesen Schwierigkeiten nicht zu begegnen. Geld ist das Heilmittel für sehr viele Probleme, worüber sie natürlich profitieren.

Leider wird dies nicht oft genug in der Gesellschaft diskutiert und ist fast nie ein Teil von Debatten. Aktuell bestehen zum Beispiel viele Diskussionen über Chancengleichheit, die teilweise durch Herkunft oder Geschlecht bedingt sind. Niemand erwähnt aber die Chancen, welche reiche Menschen haben, die arme Personen aber nicht verfügen. Dort ist die Ungleichheit noch viel größer.

Möglichkeiten im Vergleich

Wenn Geld keine Rolle spielt, kann deutlich mehr im Leben gemacht werden. Allein im Hinblick auf Reisen, welche fördernd für das Wissen und Entwicklung des Charakters sind, haben wohlhabende Menschen deutlich bessere Möglichkeiten. Wenn sie beispielsweise jedes Jahr mehrmals verreisen und dabei unterschiedliche Kulturen kennenlernen, werden sie selbstverständlich auch schlauer und vertrauter mit der Welt. Dies zeigt sich dann auch in der Schule, wo sie besser abschneiden als Kinder, die nicht über diese Möglichkeiten verfügen. Zumal können reiche Leute Möglichkeiten nutzen, die lediglich mit Geld erhältlich sind. Beispielsweise ist das Spielen von manchen Instrumenten sehr teuer, was sich viele ärmliche Familien nicht leisten können. Bei Menschen der Oberschicht ist dies natürlich anders und sie können sich einfach ein Klavier selbst kaufen, was sie in ihrem großen Haus platzieren können.

Zudem müssen ärmere Leute viel Zeit investieren, um überhaupt Geld zum Leben zu besitzen. Deutlich wird dieses Beispiel im Studium. Studenten aus wohlhabenden Elternhaus müssen neben ihrem Studium nicht arbeiten, weshalb sie genügend Zeit zum Lernen und für die Universität besitzen. Ärmere Studenten müssen zusätzlich zu ihrem Studium 10-20 Stunden in der Woche in die Arbeit investieren, um halbwegs über die Runden zu kommen. Zusätzlich kommt der gesamte mentale Stress hinzu, wenn Geldsorgen bestehen.

Außerdem besteht bei reichen Leuten die Möglichkeit, dass sie andere für sich Arbeiten und somit Aufgaben erledigen lassen. Wenn sie beispielsweise ein Haus bauen, können sie unzählige Fachkräfte bezahlen, die alle Arbeiten erledigen. Der eine kümmert sich dann um die Innenarchitektur, während der andere sich um die Kabelverschraubung sorgt, dann wird noch eine Person zum Saubermachen organisiert und so weiter. Das Leben der Reichen ist einfach deutlich leichter als jenes von ärmeren Personen.

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Bernhard Simon – 
Dienstleistungen für die “Grüne Branche”

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