Mit dem Start der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) rückt die grüne Branche ins Rampenlicht – und mit ihr die Herausforderung, Verpackungsmüll durch Blumentöpfe und Pflanzentransporte zu reduzieren. Bereits seit 2022 nimmt toom Baumarkt eine Vorreiterrolle ein und setzt auf das Mehrwegsystem Floritray. Dieses innovative System minimiert Verpackungsabfälle im Pflanzenhandel und leistet einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und CO2-Reduktion.

Floritray – Mehrwegsteige (Foto: toom)
Das Engagement für nachhaltigere Lösungen möchte toom kontinuierlich ausbauen: So konnte das Projekt seit der Einführung erfolgreich um weitere 300.000 Paletten und eine Topfgröße erweitert werden. Eine Floritray-Palette durchläuft den Kreislauf mindestens dreimal pro Jahr und kann mindestens 25 Jahre eingesetzt werden. Im Laufe eines Jahres ersetzt toom auf diese Weise 1,2 Millionen Einwegpaletten und spart damit jedes Jahr mehr als 200 Tonnen Kunststoff. Laut Fraunhofer Institut werden mit einem solchen Kreislaufmodell bis zu 30 Prozent CO2 eingespart.
„Mit der Einführung unserer Mehrweglösung Floritray haben wir schon 2022 ein starkes Zeichen für Abfallvermeidung im Pflanzenbereich gesetzt und schneiden im Branchenvergleich zurzeit sehr gut ab“, so Dominique Rotondi, Geschäftsführer Ware und Logistik bei toom. „Die jüngste Kritik der Deutschen Umwelthilfe erachten wir daher als unbegründet.“
Bereits seit 2011 arbeitet toom sukzessive daran, Verpackungen zu vermeiden, zu verringern oder zu verbessern. Neben der Einführung der Mehrwegpaletten stellt toom bereits seit 2020 die Kunststoffetiketten bei Zimmerpflanzen der Eigenmarken auf umweltfreundlichere Papiervarianten um. Damit können rund 11 Tonnen Kunststoff pro Jahr eingespart werden. Darüber hinaus verzichtet toom bereits seit 2019 bei fast allen Pflanzen im Beet- und Balkonbereich der toom Eigenmarke mit einem Topf von 10,5 cm sowie 11 cm Durchmesser, auf die bisher obligatorischen Pflanzenstecker. Dies entspricht rund 20 Tonnen Kunststoffmaterial pro Jahr, das somit nicht in Umlauf kommt.
Redaktion GAWINA: „Landgard hat kürzlich einen neuen, wiederverwendbaren Blumentopf (BringBackPot) vorgestellt, der aktuell in die Testphase eintritt. Auch diese Neuheit könnte eine sehr vielversprechende Entwicklung sein, welche enorme Einsparungen von Verpackungsmüll mit sich bringen würde“.
Im Vorfeld der vorgezogenen Bundestagswahl wendet sich der Industrieverband Garten (IVG) e.V. mit einem Forderungskatalog an die Politik. Er beansprucht darin entsprechende wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen für die produzierenden Unternehmen der Grünen Branche, damit sie auch in Zukunft planungssicher und wettbewerbsfähig agieren können. 
Mit über 6.700 Quadratmetern grüner Vielfalt präsentiert sich die Erzeugergenossenschaft Landgard in diesem Jahr vom 28. bis 31. Januar 2025 auf der IPM ESSEN. Erstmals lädt dabei nicht nur der Landgard-Messestand in Halle 1, Stand E21, zum Erleben, Staunen und Verweilen ein. In Halle 1A feiert die Frühjahrsedition der Ordertage ihre Messepremiere und bietet den internationalen Fachbesuchern einen umfassenden Überblick über Erzeugerbetriebe und deren Produkte aus der ganzen Welt.


Blumen, Pflanzen und ein bisschen Kreativität – das ist die perfekte Mischung für den neuen Ideenwettbewerb von „1000 gute Gründe“ und dem Zentralverband Gartenbau e.V.! Unter dem Motto „Nein zu Stein!“ rufen die Branchen-Initiative und der Verband zusammen alle Blumen- und Pflanzenliebhaber*innen auf, ihre besten Pflanzkonzepte für öffentliche Blühflächen einzureichen. Mit etwas Glück können die kreativsten Köpfe Pflanzengutscheine im Gesamtwert von 3.000 Euro für ihre Projekte gewinnen!