Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich aufgehellt. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im März auf 86,7 Punkte, nach 85,3 Punkten im Februar. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit der aktuellen Lage. Die Erwartungen stiegen merklich. Die deutsche Wirtschaft hofft auf Besserung.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index deutlich gestiegen. Insbesondere die skeptischen Stimmen bei den Erwartungen sind merklich weniger geworden. Die Unternehmen beurteilten zudem ihre aktuelle Lage besser. Der Auftragsbestand war hingegen leicht rückläufig.
Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage etwas positiver. Zudem hellten sich die Erwartungen spürbar auf. Insbesondere bei Architektur- und Ingenieurbüros keimte wieder vermehrt Hoffnung auf.
Im Handel ist der Index erneut gestiegen. Insbesondere die Erwartungen der Händler fielen weniger pessimistisch aus. Die Unternehmen bewerteten ihre laufenden Geschäfte als etwas besser.
Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima aufgehellt. Die Firmen beurteilten ihre aktuelle Lage etwas positiver. Die Erwartungen bleiben trotz einer Verbesserung von starker Skepsis geprägt. Nach wie vor bleibt der Auftragsmangel die größte Herausforderung für die Bauwirtschaft.



Es hätte der ersehnte Neustart werden sollen: Nach dem Hochinflationsjahr 2023, das zudem mit dem kommunikativ misslungenen Heizungsgesetz und hohen Energiepreisen zusätzliche ‚Konsumkiller‘ bereithielt, sollte 2024 wieder mehr geordnete Verhältnisse und bessere Umsätze bringen. Doch die Verunsicherung aus dem Ampel-Dauerstreit in Kombination mit dem pünktlich zum Start der Gartensaison einsetzenden Schlechtwetter verhinderten dies. Dennoch hat sich die Branche im Vergleich zu anderen Sparten des Handels achtbar im Gesamtumfeld behaupten können – und doch blieb es in Deutschland bei einem nominalen Minus von 1,5 Prozent, auf vergleichbarer Fläche von 1,0 Prozent. Dabei setzten die Bau- und Gartenfachmärkte 20,92 Mrd. Euro um.
Die HORNBACH Gruppe legt gute vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2024/25 (1. März 2024 bis 28. Februar 2025) vor. Der konsolidierte Nettoumsatz der Gruppe lag mit 6.200 Mio. EUR (+0,6%) leicht über dem Vorjahreswert. Eine höhere Handelsspanne während des gesamten Geschäftsjahres, die durch niedrigere Rohstoffpreise sowie ein stabiles Preisumfeld positiv beeinflusst wurde, führte zu einem verbesserten Rohertrag. Daraus resultiert, dass das bereinigte EBIT der HORNBACH Gruppe für das Geschäftsjahr 2024/25 bei rund 270 Mio. EUR erwartet wird (2023/24: 254 Mio. EUR).