Die Inflationsrate in Deutschland wird im Juli 2025 voraussichtlich +2,0 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Juni 2025 um 0,3 %.
Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Juli 2025 voraussichtlich +2,7 %.
Verbraucherpreisindex, Juli 2025:
+2,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,3 % zum Vormonat (vorläufig)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Juli 2025:
+1,8 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,4 % zum Vormonat (vorläufig)
Haushaltsenergie und Kraftstoffe verbilligten sich um 3,4 %, während die Preise für Dienstleistungen um 3,1 % bzw. für Nahrungsmittel um 2,2 % stiegen.
Das Jahr 2025 hat die erhoffte Trendwende in der DIY-Branche in Deutschland bislang noch nicht wirklich erbringen können, auch wenn die Umsatztrends mittlerweile wieder in die richtige Richtung zeigen. In Summe bleibt die Halbjahresbilanz jedoch noch im leichten Negativbereich: Die Bau- und Gartenfachmärkte in Deutschland setzten in den ersten sechs Monaten 11,04 Mrd. Euro um, dies entspricht einem Minus von -1,0 Prozent (auf bereinigter Fläche – 0,7 Prozent). Besser läuft es in Österreich und der Schweiz.


Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich etwas verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Juli auf 88,6 Punkte, nach 88,4 Punkten im Juni. Die Unternehmen zeigten sich etwas zufriedener mit den laufenden Geschäften. Ihre Erwartungen blieben hingegen nahezu unverändert. Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft bleibt blutleer.
Wie bereits im Vormonat präsentiert sich die Verbraucherstimmung in Deutschland auch im Juli ohne klaren Trend. Die Einkommenserwartung legt zum wiederholten Male zu und die Konjunkturaussichten trüben sich spürbar ein. Auch die Anschaffungsneigung erleidet Verluste, während die Sparneigung ihren Aufwärtstrend fortsetzt.