Zum ersten Mal unterstützt die Landgard Stiftung 2022/23 Studierende aus ganz Deutschland. Nach den guten Erfahrungen der letzten Jahre auf regionaler Ebene hat die Landgard Stiftung in diesem Jahr erstmals ihr Stipendiatsprogramm bundesweit ausgeweitet und neu konzipiert.
„Dazu arbeiten wir eng mit ausgewählten Partnerhochschulen zusammen“, erklärt Thomas Keuschen, der als Referent Personalentwicklung bei Landgard das Förderprogramm der Landgard Stiftung betreut. „Seit dem Frühjahr konnten sich dort eingeschriebene Studierende der Fachrichtungen Agrobusiness, Agrarwissenschaften, Gartenbau, Pflanzenbau oder vergleichbarer Studiengänge um eine der begehrten Förderungen bewerben. Voraussetzungen waren ein Abschluss innerhalb der nächsten zwei bis drei Semester, überdurchschnittliche Leistungen innerhalb der Regelstudienzeit und natürlich eine ganz große Leidenschaft für grüne Produkte.“

Die neuen Stipendiaten der Landgard Stiftung 2022/23: Felix Petrik (o.l.), Mira Wegemann (o.r.), Aspasia Hermes (u.l.) und Maria Patzelt (u.r.) (Foto: Landgard)
Unter den zahlreichen Bewerbungen lud das Gremium der Landgard Stiftung die vielversprechendsten Kandidatinnen und Kandidaten zunächst zu einem Online-Kompetenzcheck und, sofern sie dort ebenfalls überzeugten, zu einem anschließenden digitalen Auswahlgespräch ein. Am Ende hatten in diesem Jahr drei weibliche angehende Fach- und Führungskräfte der Grünen Branche die Nase vorn:
Aspasia Hermes studiert im fünften Semester Gartenbau an der Hochschule Geisenheim. Vor ihrem Studium hat die heute 29-Jährige bereits eine Ausbildung zur Gärtnerin erfolgreich abgeschlossen und war in mehreren Führungspositionen tätig.
Die 24-jährige Maria Patzelt hat nach ihrem Abitur zunächst ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in einem Produktionsbetrieb für Gemüse und Teekräuter gemacht, bevor sie eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel absolvierte. Aktuell befindet sie sich in der Endphase ihres Gartenbaustudiums an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden.
Mira Wegemann, 22 Jahre, hat sich nach ihrem Abitur mit kaufmännischem Schwerpunkt für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel an der Hochschule Osnabrück entschieden.
Ebenso wie Felix Petrik, der noch am alten Förderprogramm der Landgard Stiftung teilnimmt und sich im zweiten Jahr seines bereits 2021 vergebenen Stipendiums befindet, erhalten die neuen Stipendiatinnen für die kommenden zwölf Monate eine monatliche Förderung in Höhe von 400 Euro.
Neben der finanziellen Unterstützung bietet das Programm der Landgard Stiftung den Nachwuchskräften wertvolle Einblicke in die Berufspraxis und zusätzliches Branchenwissen in Form von Workshops und Unternehmenspraktika. Auf Unternehmensveranstaltungen und Messeauftritten erhalten die Stipendiaten außerdem Gelegenheiten zum intensiven Austausch mit Fachleuten aus vielfältigen Bereichen der Grünen Branche. Zudem steht den Nachwuchskräften für die Dauer ihrer Förderung ein persönlicher Ansprechpartner bei individuellem Fragen zur Seite. Zum Auftakt des neuen Stipendiums trafen sich die Teilnehmer mit Landgard-Vertretern am 3. November online, um sich gegenseitig und auch die Landgard Stiftung und die Erzeugergenossenschaft näher kennenzulernen.
Studierende, die sich für einen Platz im Stipendiatsprogramm 2023/24 interessieren, können sich ab dem nächsten Jahr bewerben. Weitere Informationen zum Stipendium der Landgard Stiftung und dem Bewerbungsverfahren gibt es online unter karriere.landgard.de/stipendium
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Ihr Ansprechpartner: Thomas Keuschen (Landgard Personalentwicklung)
Tel: +49 2839 59-1114
E-Mail: thomas.keuschen@landgard.de
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