Firmengründung – und jetzt? Wie komme ich an Investoren?

von Bernhard Simon

Mit der Gründung ist ein wichtiger Schritt in der Unternehmenshistorie getan. Doch wie geht es weiter? Wer nicht über ausreichend eigene liquide Mittel verfügt, braucht dringend zuverlässige Investoren. Eine gute Präsentation ist das A und O, wenn es um die Weckung der Investorenbegeisterung geht.

Business Angel

Wer von seinem eigenen Unternehmenskonzept nicht überzeugt ist, wird auch keine Investoren für sich begeistern können. Eine gelungene Firmenpräsentation schafft es, beispielsweise, Business Angel zu überzeugen.

Wer eine kleinere bzw. mittlere Investitionssumme benötigt, kann sich auf verschiedenen Plattformen oder im privaten Unternehmenskreis nach den Business Angels umsehen. Sie investieren nicht nur Kapital, sondern stehen häufig auch mit Rat und Tat zur Seite. Bei den Angels handelt es sich meist um Ex- Unternehmende oder Manager, die wir wissen gern weitergeben möchten und mit Kapital unterstützen.

Der Vorteil bei Business Angels besteht darin, dass ihnen nicht vordergründig um die rasche Rückzahlung bzw. Rentabilität des Unternehmens geht. Sie verzichten häufig sogar auf die Rückzahlung oder gewähren einen großzügigen Zeitraum dafür.

Staatliche Fördermöglichkeiten nutzen

Auch die Bundesregierung oder Landesregierungen unterstützen ihre Gründer mit verschiedenen Maßnahmepaketen. So gibt es beispielsweise Förderprogramme durch die KfW, welche Unternehmensgründer aus verschiedenen Branchen Anspruch nehmen können.

Da sich die Auswahl und Fördererhöhe immer ändern können, ist vor Investitionsanfrage entdeckt auf die Website der KfW bzw. der Bundesregierung empfehlenswert. Gute Chancen haben vor allem die Start-ups, welche sich im Tech-Bereich engagieren.

Crowdinvesting immer beliebter

Geldmittel durch verschiedene Unterstützer einsammeln und das ganz, ohne dabei Anträge stellen zu müssen – das geht durch das sogenannte Crowdinvesting. In den letzten Jahren hat diese Form der Darlehensbereitstellung deutlich zugenommen. Nicht nur Unternehmen oder Institutionen, sondern auch immer mehr private Investoren entscheiden sich dazu, ihre liquiden Mittel zu verleihen.

Hierbei werden die Konditionen individuell mit dem Darlehensnehmer definiert. Ein Vorteil vor allem in Zeiten der Negativzinsen, denn zu viel Guthaben auf dem eigenen Bankkonto kann zur Gebührenberechnung führen. Wer sich als Unternehmer auf einer Crowdinvesting-Plattform präsentieren und möglichst viele Geldgeber anziehen möchte, sollte nicht nur eine smarte Präsentation, sondern auch klare unternehmerische Ziele und ein gutes skizzierte USP vorweisen können.

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Bernhard Simon – 
Dienstleistungen für die “Grüne Branche”

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