Die IPM 2026 ist heute in der Messe Essen gestartet

von Bernhard Simon

Mit einer feierlichen Eröffnung ist heute die Internationale Pflanzenmesse IPM ESSEN gestartet. NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen und ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf begrüßten Aussteller und Fachbesucher aus aller Welt. Noch bis Freitag, 30. Januar 2026, präsentieren rund 1.500 Aussteller aus über 40 Nationen ihre Innovationen aus den Bereichen Pflanzen, Technik, Floristik und Ausstattung in der Messe Essen. Erwartet werden Fachbesucher aus allen relevanten internationalen Märkten.

Eröffnung der IPM 2026 (
Foto: Armin Huber/©MESSE ESSEN GmbH)

„Wer in diesen Tagen hier über die Weltleitmesse IPM ESSEN geht, sich umschaut, zuhört und ins Gespräch kommt, der sieht vor allem eines: Tatkraft, Innovationsfreude und Kreativität“, betonte Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen in ihrem Grußwort.

„Gartenbau ist nicht nur ein starker Wirtschaftszweig – er bereichert unser Leben und tut uns gut, Gartenbau leistet viel für unsere Ernährung und für das Grün in unseren Städten. Wir in Nordrhein-Westfalen sind stolz auf unseren Gartenbau und wir machen dessen Bedeutung ganz bewusst sichtbar, beispielsweise durch unsere Gartenschauen. NRW ist das Gartenbauland Nummer eins und in den nächsten Jahren das Bundesland mit den meisten Gartenschauen deutschlandweit. Auch darüber hinaus werden wir uns weiterhin für gute und zukunftsfähige Rahmenbedingungen einsetzen und als Landesregierung konsequent daran arbeiten, den Gartenbau zu unterstützen – mit gezielten Förderprogrammen, Investitionen in Forschung und Innovation und einer starken Stimme für unsere Betriebe in Berlin und Brüssel. Hinzu kommt unser Engagement für mehr Planungssicherheit und den dringend erforderlichen Bürokratieabbau.“

IPM ESSEN als Impulsgeber für eine wettbewerbsfähige Branche

Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Zentralverbands Gartenbau (ZVG), hob die Innovationskraft und die Bedeutung der IPM ESSEN als zentralen Branchentreff hervor. Hier komme die gesamte Wertschöpfungskette zusammen – und von den Impulsen der kommenden Tage, so Kähler-Theuerkauf, zehrten viele Betriebe das ganze Jahr über.

Damit diese Stärke langfristig wirken könne, brauche es Wettbewerb auf Augenhöhe sowie verlässliche politische Rahmenbedingungen, etwa durch eine unternehmensorientierte Energiepolitik, konsequenten Bürokratieabbau und praxistaugliche Umweltregelungen. Zugleich warnte sie vor nationalen Sonderwegen und zusätzlichen Belastungen – beispielsweise beim Pflanzenschutz oder der Torfreduktion –, die die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere im europäischen Markt gefährden könnten.

„Die IPM ESSEN macht deutlich, dass die Branche bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und Zukunft aktiv und nachhaltig zu gestalten. Lassen Sie uns gemeinsam loslegen – in den nächsten vier Tagen und darüber hinaus.“

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Bernhard Simon – 
Dienstleistungen für die “Grüne Branche”

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