Im gärtnerischen Handel stehen die Tische bereits voll mit tollen Frühlingsblühern. Auf die Besucher wartet ein Meer an Farben und Wohlgerüchen – und das hebt bestimmt die Laune.

Im Gartenfachhandel stehen die Tische bereits voll mit bunten Frühlingsblühern. Das Meer an Farben und Wohlgerüchen hebt bestimmt die Laune. (Foto: GMH/BVE)
Genuss für Augen und Seele
Wenn die Tage wieder spürbar länger werden, erwacht die Sehnsucht nach dem Frühling. Auch wenn die Natur noch nicht viel Farbenfrohes zu bieten hat, können wir uns dank der Arbeit der Gärtner trotzdem mit Blüten umgeben. Sie haben viele unterschiedliche Frühlingsblüher vorgezogen, die ein Genuss für die Augen und Balsam für die Seele sind. Weil uns der Anblick von Blüten glücklich machen kann, sollten sich Naturliebhaber jetzt einen Wellness-Besuch im gärtnerischen Handel (Fachhandel, Gartencenter oder auch im Baumarkt) gönnen.
Viele bunte Farben
Primeln (Primula) gehören zu den farbenfrohen Frühlingsboten. Im Handel gibt es neben den gängigen Sorten auch besondere Zuchtformen mit besonderen Blüten. Sie lassen sich zum Beispiel bunt gemischt mit anderen Frühlingsblühern in Balkonkästen, Schalen und Körbe pflanzen. Als anspruchsvolle Dauerblüher sollten Hornveilchen (Viola) in keinem Arrangement fehlen. Auch die edlen Verwandten des Gänseblümchens (Bellis) warten auf einen Platz auf der Fensterbank. Einige vorgezogene Stauden hat der gärtnerische Fachhandel ebenfalls schon zu bieten. Wer noch keine Lenzrosen / Christrosen (Helleborus), Küchenschelle (Pulsatilla) und Duft-Veilchen (Viola) im Garten hat, kann sie jetzt in voller Blütenpracht pflanzen. Aber Achtung: Wenn die mehrjährigen Pflanzen im nächsten Jahr wieder austreiben, fehlt ihnen die Temperaturbehandlung durch die Gärtner und der Zeitvorsprung ist weg.
Vorgezogene Zwiebelblumen
Zu den typischen Frühlingsboten gehört auch eine Vielzahl an Zwiebelblumen. Wurden die Zwiebeln im Herbst in Balkonkästen, Kübel oder ins Beet gesetzt, fehlen ihnen zur Blüte noch die wärmenden Sonnenstrahlen. Wurden sie in einem geschützten Gewächshaus kultiviert, öffnen sich hingegen bereits die Knospen. Zwar sollten vorgezogene Tulpen (Tulipa), Narzissen (Narcissus) und Hyazinthen (Hyacinthus) kühl stehen, doch Nachtfröste vertragen sie eher schlecht. Wenn Frost droht, empfiehlt es sich, die Pflanzen mit einigen Lagen Zeitungspapier oder einem speziellen Vlies abzudecken.
Glücksgefühle wecken
Die Mühe lohnt sich allemal. Denn eine wissenschaftliche Studie hat bewiesen, dass Blumen eine positive Wirkung auf das menschliche Gehirn haben. Zählen dabei Frühlingsblüher zu den persönlichen Lieblingsblumen, ist der Wellness-Effekt besonders groß. Denn die Wissenschaftler stellten fest, dass die Lieblingsblume das Glücksgefühl der Menschen um sagenhafte 200 Prozent erhöht. Ob das ein Besuch im Spa auch leisten kann, ist fraglich.
Primeln sind beliebte Frühlingsboten
Mit ihren großen bunten Blüten sind Primeln ein Symbol für das Ende des Winters. Doch nur wenige kennen die Vielfalt der beliebten Frühlingsboten. Neben den überall erhältlichen Topfprimeln gibt es mehr als 500 unterschiedliche Arten auf der Welt. Besonders nachhaltig sind die leuchtend gelben Schlüsselblumen, die in Deutschland auch wild wachsen. Denn ihre Blüten bieten Insekten eine frühe Nahrungsquelle. Der gut sortierte gärtnerische Fachhandel bietet zudem auch Kissenprimeln, Kugelprimeln, Stängelprimeln, Rosenprimeln, Orchideenprimeln und mehr an.
Auf dem BGI Standabend im Rahmen der IPM Essen am vergangenen Donnerstag, 26. Januar 2023 verabschiedete der BGI zwei seiner langjährigen Mitglieder aus dem Vorstand und überreichte beiden in Würdigung der hervorragenden Verdienste um den deutschen Blumen Groß- und Importhandel die Goldene Ehrennadel des Verbandes.


Wie in den vergangenen Jahren gilt auch im Jahr 2023: COMPO Blumenerden sind im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. In insgesamt 30 COMPO SANA®, COMPO BIO und öko balance Blumenerden versteckt sich je ein „Goldbarren“ aus Holz. Dieser kann vom glücklichen Finder gegen einen echten Gold-barren im Wert von jeweils 1.000 Euro eingetauscht werden. 

Der Gesamtmarkt für Blumen und Zierpflanzen konnte im Jahr 2022 zwar nicht mit den pandemiebedingten Rekordjahren 2020 und 2021 mithalten, pendelte sich aber auf das Vor-Pandemieniveau ein. Insgesamt lag das Marktvolumen für Blumen und Pflanzen im Jahr 2022 bei 9,0 Mrd. Euro (zu Einzelhandelspreisen)*. Betrachtet man die Pro-Kopf-Ausgaben für Blumen & Zierpflanzen sinken diese im Jahr 2022 auf 107 EUR. Damit liegen sie um rund einen Euro unter den Pro-Kopf-Ausgaben des Vorpandemiejahres 2019, was sich durch das Bevölkerungswachstum in Deutschland erklärt.


Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2022 um 7,9 % gegenüber 2021 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Jahresteuerungsrate damit deutlich höher als in den vorangegangenen Jahren. So hatte sie im Jahr 2021 noch bei +3,1 % gelegen. „Die historisch hohe Jahresteuerungsrate wurde vor allem von den extremen Preisanstiegen für Energieprodukte und Nahrungsmittel seit Beginn des Kriegs in der Ukraine getrieben“, sagt Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Im Dezember 2022 lag die Inflationsrate − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – bei +8,6 %. Sie schwächte sich damit zum Jahresende ab, blieb aber auf einem hohen Stand.
Mit handgefertigten Convenience-Werkstücken, die ihre Schönheit garantiert über die gesamte Weihnachtszeit hinweg bewahren, präsentiert sich Landgard vom 3. bis 7. Februar in Halle 6.0, Stand C65, bei der Messe Christmasworld in Frankfurt. Die Produkte sind Teil der neuen Convenience-Kollektion, die Landgard im letzten Jahr ins Leben gerufen hat. 




