„Am Sonntag, 23. Februar 2025 findet die Bundestagswahl in unserem Land statt. Es ist schon erstaunlich, dass die Ampel-Parteien, welche einen mitentscheidenden Einfluss auf unsere derzeitige Situation haben, jetzt plötzlich mit vielen nicht sehr glaubwürdigen Ideen in den Wahlkampf einsteigen. In den vergangenen drei Jahren wurde von den Regierenden viel über Verteilung von Wohltaten und wenig über die Notwendigkeit von Leistung und wirtschaftlichen Erfolg gesprochen, was die eigentliche Voraussetzung für unseren Wohlstand ist. Wir sehen aktuell, wie unsere Kernindustrien und deren Zulieferer zunehmend in Schwierigkeiten geraten. Da ist es sicherlich nicht mit ein paar kosmetischen Eingriffen getan. Die Menschen in unserem Land müssen verstehen, dass wir wieder die Ärmel aufkrempeln müssen. Der Wohlstand wächst nicht an den Bäumen, sondern muss hart erarbeitet werden. Unser Bundeskanzler, der in den vergangenen Jahren vor allen Dingen durch Zaudern und Schweigen aufgefallen ist, versucht uns nun davon zu überzeugen, dass nur er und seine Partei den Wohlstand in unserem Land garantieren kann. Man muss sich wirklich die Frage stellen, ob da nicht der Kandidat und eine ganze Partei unter Realitätsverlust leidet.
Darüber hinaus fällt auf, dass fast alle Parteien sich nicht trauen, dem Bürger klar zu sagen, dass einige unangenehme Dinge auf uns zukommen werden, die auch Opfer von uns fordern. Beispielsweise wird in diesem Kontext auch immer das Thema Rente genannt. Hier werden jährlich ca. 140 Mrd. Euro aus dem Bundeshaushalt zugeschossen. Ja, auch um eine Rentenreform werden wir wahrscheinlich nicht herumkommen. Diese Reform sollte aber so aussehen, dass besonders die Rentnerinnen und Rentner im unteren Bereich begünstigt werden. Es kann doch nicht sein, dass hier insbesondere Frauen die Kinder betreut und großgezogen haben und deshalb nicht mehr berufstätig sein konnten, heute mit einer Rente von weit unter 1.000 € abgespeist werden. Übrigens ist Ihnen in diesem Zusammenhang schon einmal aufgefallen, dass über die Pensionen von Beamtinnen und Beamten nie gesprochen wird. Hier werden jährlich ca. 55 Mrd. Euro aus dem Bundeshaushalt aufgewendet. Hinzu kommt, dass die Pensionen noch wesentlich höher ausfallen als die Rente von Angestellten in der freien Wirtschaft. Die Bezieher von Pensionen haben nie einen Cent für ihre Altersvorsorge eingezahlt, erhalten jedoch wesentlich höhere Bezüge als normale Rentnerinnen und Rentner. Auch dieses Thema muss angegangen werden.
Was die AFD betrifft, so muss man konstatieren, dass diese Partei bisher außer bei der Verbreitung von Hass und Hetze keinerlei Leistung gezeigt hat. Sie sitzen dort im Bundestag und zeichnen sich besonders durch lautes Schreien und unqualifizierte Kommentare aus. Die Rede zum Parteitag in Riesa von der Kanzlerkandidatin Alice Weidel hat klar gezeigt, dass diese Partei keine Alternative für Deutschland ist. Mit hassverzerrtem Gesicht wurde für den Fall eines Wahlerfolgs über den Abriss aller Windräder und über „Remigration“ gesprochen. Außerdem strebt man den Austritt aus der EU und dem Euro an. Damit würde man der neuen Trump-Regierung in den USA sehr entgegenkommen, denn deren und auch Putins Ziel ist es, die EU auseinander zu treiben, um eine fest zusammenstehende Staatengemeinschaft zu verhindern, die dann ihrerseits eine starke Wirtschaftsmacht darstellen würde, was die Putins und Trumps dieser Welt unbedingt verhindern möchten. Armes Deutschland, wenn solche rechts unterwanderten Parteien hier zum Erfolg kommen würden.
Ich bin der festen Überzeugung, dass die kommende Regierung letztmalig die Chance hat, die Dinge wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Wenn das nicht funktioniert, befürchte ich, dass wir dann spätestens im Jahr 2029 eine von der AFD dominierte Regierung bekämen und das löst in mir keinerlei Begeisterung aus.“
(Bernhard Simon)

Ressourcenschonendes Gärtnern insbesondere bei Wetterextremen, wie Trockenheit oder Hitze ist ein zentrales Thema in der Gartenwelt. So fühlen sich bereits heute 77 Prozent der Garten- und Pflanzenbesitzer persönlich vom Klimawandel betroffen (
Die Inflationsrate in Deutschland wird im Dezember 2024 voraussichtlich +2,6 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber November 2024 um 0,4 %.
Die Verbraucherstimmung hat sich zum Jahresende leicht erholt. Sowohl die Einkommenserwartungen als auch die Anschaffungsneigung legen im Dezember zu. Zeitgleich sinkt die Sparneigung. Damit steigt das Konsumklima in der Prognose für den Start des neuen Jahres wieder etwas. Für Januar 2025 wird im Vergleich zum Vormonat (revidiert -23,1 Punkte) ein Anstieg von 1,8 Zählern auf -21,3 Punkte prognostiziert. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM. Es wird seit Oktober 2023 gemeinsam von GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben.
Vom 28. bis 31. Januar 2025 versammelt die IPM ESSEN die Pflanzenbranche in der Messe Essen. Unter dem Motto „Unendlich grüne Vielfalt“ erwartet die Fachbesucher ein einzigartiges Angebot an Pflanzen, Technik, Floristik und Ausstattung. Für den produzierenden Gartenbau lohnt sich ein Besuch der Weltleitmesse der grünen Branche ganz besonders: Im neuen Gärtnerforum in Halle 2 informieren Aussteller das Publikum in praxisnahen Vorträgen und Podiumsdiskussionen über die Zukunft, Produktion und Industrie im Jungpflanzenbereich. Das Programm, das täglich um 10.30 Uhr startet, steht jetzt fest.