Am 19. November 2026 trifft sich die deutsche und internationale Erdenindustrie auf dem IVG Branchentag Erden & Substrate im niederländischen Cuijk. Im „INSPYRIUM“ – einem der grünsten Veranstaltungsorte der Niederlande – werden wieder fachkundige Referentinnen und Referenten in ihren Vorträgen aktuelle Fragestellungen und Entwicklungstrends der Branche aufgreifen. Der anschließende Branchenabend, der im Anschluss ebenfalls im „INSPYRIUM“ stattfindet, gibt zudem Gelegenheit zu einem informativen Austausch in geselliger Runde. Anmeldungen sind derzeit noch möglich unter www.ivg.org/btes.

(Foto: IVG)
Der Industrieverband Garten (IVG) e.V. hat für seinen Branchentag ein interessantes und abwechslungsreiches Vortragsprogramm zusammengestellt. Teilnehmende können sich wieder auf zukunftsorientierte Diskussionen mit Industrie, Handel, Lieferanten und Politik freuen. Thematisch wird es um die Zukunft und den Wandel des Gartenbaus gehen, den Markt für Erden und Substrate in Deutschland sowie den Einstieg in die Circular Economy. Weitere Vorträge behandeln die Chancen von Pflanzenkohle im Kohlenstoffmarkt, die EU-Düngeprodukteverordnung sowie den Einfluss von erneuerbaren Rohstoffen auf die Qualität und das Verhalten von Substraten. Als besonderes Highlight wird der Comedian Patrick Nederkoorn für einen gesellschaftskritischen, aber dennoch humorvollen Beitrag sorgen. Das gesamte Programm ist ebenfalls unter www.ivg.org/btes einzusehen.
Chancen zur aktiven Mitgestaltung
Der IVG Branchentag Erden & Substrate bietet der gesamten Branche wertvolle Impulse und zudem die Chance zur aktiven Mitgestaltung. So erhalten Sponsoren die Möglichkeit, ihr Unternehmen und ihre Produkte in einem kurzen Vortrag einem ausgewählten Fachpublikum zu präsentieren. Aktuell steht hier noch ein Vortragsslot zur Verfügung. Darüber hinaus sind Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Forschung herzlich eingeladen, ihre wissenschaftlichen Arbeiten in Form einer Poster-Ausstellung vorzustellen. Die Veranstaltung bietet den idealen Rahmen, um die Ergebnisse im direkten Dialog mit Branchenexperten zu diskutieren. Interessenten an beiden Angeboten können sich gerne per E-Mail (verband@ivg.org) an den IVG wenden.
Die Zierpflanzenbranche schlägt Alarm, da die Regierung in den Niederlanden an ihrem Plan festhält, die Mehrwertsteuer auf Blumen, Pflanzen, Bäume und Blumenzwiebeln von 9 auf 21 Prozent zu erhöhen. Diese Maßnahme verteuert Grünprodukte, schadet Unternehmen entlang der gesamten Lieferkette und konterkariert die Ziele in den Bereichen Nachhaltigkeit, Begrünung, Gesundheit und Wohlbefinden. Die Branche fordert daher die Koalitions- und Oppositionsparteien in der Zweiten und Ersten Kammer des Parlaments nachdrücklich auf, die Mehrwertsteuererhöhung zu verwerfen.
Die HORNBACH Baumarkt AG wird im Frühjahr 2027 sechs neue Standorte in Deutschland eröffnen. Angesichts der Insolvenz von Hellweg haben sich Chancen ergeben, um künftig für noch mehr Menschen und ihre Projekte da sein zu können. Zusammen mit weiteren geplanten Eröffnungen im europäischen Verbreitungsgebiet nähert sich HORNBACH damit der Marke von 200 DIY-Megastores in den nächsten Jahren.
Der persönliche Austausch mit internationalen Partnern gewinnt für die Gartenbaubranche immer mehr an Bedeutung. Die Vorstellung eigener Produkte, Konzepte und Innovationen bietet wertvolle Möglichkeiten, neue Märkte kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und langfristige Geschäftspotenziale zu erschließen. Die IPM ESSEN 2027 setzt genau hier an: Mit einem neuen internationalen Delegationsprogramm bringt die Weltleitmesse des Gartenbaus gezielt Entscheider aus wichtigen und aufstrebenden Märkten mit Ausstellern aus der grünen Branche zusammen. 
Mit zwei neuen Produkten im Bereich Insektenschutz reagiert COMPO auf ein wachsendes Bedürfnis nach einfach anwendbaren Lösungen zur Abwehr unerwünschter Insekten im Alltag.

Im Juni 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 2 266 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 15,8 % mehr als im Vorjahresmonat. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.
Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im August 2026 um 10,5 % höher als im August 2025. Damit verstärkte sich die Teuerung für Energie im August 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat erneut deutlich (Juli 2026: +8,3 %; Juni 2026: +3,4 %). Dies war der höchste Anstieg der Energiepreise seit über drei Jahren (Februar 2023: +19,1 % gegenüber Februar 2022). Die seit dem Beginn des Iran-Kriegs auf dem Rohölmarkt beobachtete Preisentwicklung machte sich für die Verbraucherinnen und Verbraucher auch im August 2026 an den Tankstellen bemerkbar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuerten sich Kraftstoffe um 27,7 % (Juli 2026: +23,0 %).