Am Jahresende zeigt sich die Verbraucherstimmung in Deutschland enttäuschend: Während die Konjunkturerwartung stagniert, müssen sowohl die Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung Verluste hinnehmen. Da zudem die Sparneigung spürbar zulegt, prognostiziert der Konsumklima-Indikator für den ersten Monat des kommenden Jahres im Vergleich zum Vormonat (revidiert -23,4 Punkte) einen deutlichen Rückgang von 3,5 Zählern auf -26,9 Punkte. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM, das seit Oktober 2023 gemeinsam von NIQ/GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben wird.
Neben den starken Verlusten der Einkommenserwartung ist in diesem Monat vor allem auch der deutliche Anstieg der Sparneigung um fünf Zähler auf 18,7 Punkte für das Abrutschen des Konsumklimas verantwortlich. Ein niedrigerer Wert für das Konsumklima wurde zuletzt im April 2024 (-27,3 Punkte) gemessen.
„Bemerkenswert in diesem Monat ist, dass die Sparneigung auf den höchsten Stand seit der Finanz- und Wirtschaftskrise geklettert ist: Im Juni 2008 wurde zuletzt mit 21,4 Punkten ein höherer Wert gemessen. Eine wieder stärkere Verunsicherung durch steigende Inflationsängste sowie die kontroversen Diskussionen um die Zukunft der Rentenversicherung haben sicherlich zu diesem 17-Jahres-Hoch des Sparindikators beigetragen“, erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM. „Dies sind keine positiven Nachrichten für den Endspurt im diesjährigen Weihnachtsgeschäft und ist zugleich auch als Fehlstart der Konsumstimmung in das Jahr 2026 zu sehen.“
Einkommensaussichten weiter rückläufig
Auch zum Jahresende 2025 setzen die Einkommenserwartungen für die kommenden 12 Monate ihren klaren Abwärtstrend fort. Der Einkommensindikator sinkt zum dritten Mal in Folge. Nach einem deutlichen Minus von 6,8 Zählern rutscht er auf -6,9 Punkte. Ein schlechterer Wert wurde zuletzt vor knapp zwei Jahren, im Januar 2024, mit -20 Punkten registriert.
Ein möglicher Grund für den Rückgang sind die zuletzt wieder gestiegenen Inflationsängste der Bundesbürger. Analysen zeigen, dass Einkommensindikatoren stärker mit realen, also inflationsbereinigten Einkommensgrößen wie Nettolöhnen und -gehältern zusammenhängen als mit nominalen Einkommen. Entscheidend für das Konsumverhalten ist damit vor allem die von den Verbrauchern wahrgenommene Kaufkraft.
Anschaffungsneigung mit leichten Rückgängen
Im Sog sinkender Einkommensaussichten erleidet auch die Anschaffungsneigung in diesem Monat Einbußen. Nach zuvor zwei Anstiegen in Folge verliert der Indikator 1,5 Zähler und weist nun -7,5 Punkte auf. Auch die Jahresbilanz 2025 ist für die Anschaffungsbereitschaft enttäuschend: Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres verzeichnet sie ebenfalls ein Minus von gut zwei Zählern.
Die Konjunkturerwartungen etwas verbessert
Dagegen zeigt sich die Konjunkturerwartung relativ robust und trotzt sowohl der fallenden Einkommenserwartung als auch der leicht rückläufigen Anschaffungsneigung. Der Indikator legt um 2,3 Zähler zu und steigt auf 1,2 Punkte. Damit setzt sich das Auf und Ab, das im Spätsommer dieses Jahres begann, auch zum Jahresende fort.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Konjunkturindikator mit +0,9 Punkten leicht positiv, was darauf hindeutet, dass die Deutschen derzeit im kommenden Jahr allenfalls von einer moderaten Erholung der Konjunktur ausgehen. Auch die Wirtschaftsexperten erwarten für 2026 ein Wirtschaftswachstum von einem Prozent oder knapp darunter.
Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich erneut eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex sank im Dezember auf 87,6 Punkte, nach 88,0 Punkten im November. Die Unternehmen blicken pessimistischer auf das erste Halbjahr 2026. Der Indikator zur aktuellen Lage blieb unverändert. Das Jahr endet ohne Aufbruchstimmung.
Auch in der Saison 2026 bringt COMPO in den Kategorien Blumenerde, Rasenpflege, Dünger und Pflanzenschutz innovative Neuprodukte auf den Markt. Im Fokus stehen effektive nachhaltige Lösungen, die ressourcenschonendes Gärtnern unterstützen. Der Trend zum nachhaltigen Gärtnern setzt sich fort. Naturnah gestaltete Gärten, der eigene Anbau von Obst und Gemüse und der bewusste Einsatz umweltfreundlicher Produkte haben weiterhin eine hohe Bedeutung. 








Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im November 2025 bei +2,3 %. Im Oktober 2025 hatte sie ebenfalls +2,3 % und im September 2025 +2,4 % betragen. „Die Entwicklung der Verbraucherpreise hat sich zum Jahresende vorerst stabilisiert“, sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). 
Die Halle 5 der IPM ESSEN 2026 wird zum lebendigen Zentrum für Floristik, Gestaltung und zukunftsweisende Ideen im grünen Markt. Neben der IPM Flower Stage, die an allen Tagen internationale Floral-Designer mit beeindruckenden Live-Shows und Praxisimpulsen präsentiert, bereichern zwei weitere inspirierende Programmpunkte das Angebot: die Trendschau von BLOOM’s sowie das IPM Discovery Center. Darüber hinaus finden Besucher in der Kreativhalle Aussteller mit Floristikbedarf sowie den IPM Concept Store mit ergänzenden Sortimenten. Damit schafft die Weltleitmesse des Gartenbaus einen Ort, an dem sich Kreativität, Marktimpulse und nachhaltige Konzeptlösungen zu einem vielseitigen Gesamterlebnis verbinden.


Die HORNBACH Holding AG & Co. KGaA geht auf Basis vorläufiger Zahlen im Q3 2025/26 (1. September 2025 bis 30. November 2025) bei abgeschwächtem Umsatzwachstum von einem reduzierten Ergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal aus. Der Nettoumsatz stieg in diesem Zeitraum um 2,2% auf 1.538,7 Mio. EUR (Q3 2024/25: 1.505,1 Mio. EUR) und fiel schwächer als erwartet aus. Damit konnten die gestiegenen Kosten nicht vollständig durch das Umsatzwachstum kompensiert werden. Das Adjusted EBIT sank daher um 21,0% auf 27,3 Mio. EUR (Q3 2024/25: 34,6 Mio. EUR).
Landgard präsentiert zur IPM ESSEN 2026 zukunftsweisende Trendimpulse, starke Erzeugerkompetenz und praxisnahe POS-Umsetzungen für die grüne Branche.
