Nach dem Fehlstart im Januar setzt die Verbraucherstimmung im Februar ihren negativen Trend fort. Zwar legen die Konjunkturerwartungen leicht zu, aber die Einkommenserwartungen und die Anschaffungsneigung müssen zum zweiten Mal in Folge Einbußen hinnehmen. Die Sparneigung zeigt hingegen leichte Zugewinne. Folglich geht das Konsumklima für März 2025 im Vergleich zum Vormonat (revidiert -22,6 Zähler) um 2,1 Zähler auf -24,7 Punkte zurück. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM. Es wird seit Oktober 2023 gemeinsam von GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben.
Neben der rückläufigen Entwicklung von Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung sorgt auch eine steigende Sparneigung für den Rückgang des Konsumklimas: Sie legt um 1,2 Zähler zu und klettert damit auf 9,4 Punkte.
„Die aktuellen Zahlen zeigen keinerlei Anzeichen für eine Erholung der Konsumstimmung in Deutschland. Seit Mitte des vergangenen Jahres stagniert das Konsumklima auf einem niedrigen Niveau. Nach wie vor ist die Verunsicherung unter den Konsumenten groß und die Planungssicherheit fehlt“, erklärt Rolf Bürkl, Konsumexperte beim NIM. „Die zügige Bildung einer neuen Bundesregierung nach den Bundestagswahlen und eine rasche Verabschiedung des Haushaltes für dieses Jahr würden sowohl bei Unternehmen wie auch privaten Haushalten zu mehr Planungssicherheit führen. Damit wären wichtige Rahmenbedingungen gegeben, damit die Verbraucher wieder eher bereit wären, Geld auszugeben und den Konsum zu beleben.“

Die Einkommenserwartungen sinken im Februar auf 13-Monats-Tief
Die Verbraucher schätzen die finanzielle Lage des eigenen Haushaltes für die kommenden 12 Monate zum zweiten Mal in Folge schwächer ein. Der Indikator verliert im Vergleich zum Januar 4,3 Zähler und sinkt damit auf -5,4 Punkte. Ein niedrigerer Wert wurde zuletzt im Januar 2024 gemessen: Damals lag die Einkommenserwartung bei -20 Punkten.
Damit setzt der Einkommensindikator seinen Abwärtstrend, der Mitte des vergangenen Jahreseinsetzte, auch im Februar dieses Jahres fort. „Unsere Deep-Dive-Analysen machen die Gründe für diese trüben Einkommensaussichten deutlich. Genannt werden in erster Linie die gestiegenen Preise, eine unsichere wirtschaftliche bzw. politische Lage und die Unzufriedenheit mit der Politik“, fügt Rolf Bürkl an.
Sinkende Einkommenserwartungen und eine steigende Sparneigung bremsen die Anschaffungsneigung
Die Anschaffungsneigung bleibt auch im Februar zwischen rückläufigen Einkommensaussichten und einer steigenden Sparneigung eingeklemmt. Der Indikator verliert 2,7 Zähler und weist aktuell -11,1 Punkte auf. Schlechter war der Wert zuletzt vor 8 Monaten: Im Juni 2024 wurden -13 Punkte gemessen. Meldungen zu drohenden Werkschließungen, Produktionsverlagerungen ins Ausland sowie Personalabbau in der deutschen Industrie, besonders bei Pkw-Herstellern und deren Zulieferern, führen zu steigenden Sorgen um den Arbeitsplatz. Verschärft wird die Situation noch dadurch, dass aufgrund der schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung die Zahl der Unternehmenspleiten deutlich gestiegen ist und voraussichtlich noch weiter steigen wird. Deshalb werden viele Haushalte weiterhin vorsichtig mit ihren Ausgaben umgehen.
Konjunkturpessimismus sinkt im Februar leicht
Im Gegensatz zur Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung schätzen die Deutschen aktuell die Konjunkturaussichten für die kommenden 12 Monate etwas positiver ein. Nach einem Plus von 2,8 Zählern steigt der Konjunkturindikator auf 1,2 Punkte.
2025 droht zu einem weiteren wirtschaftlich schwachen Jahr zu werden. Einige Experten schließen sogar ein drittes Jahr in Folge mit einer rezessiven Entwicklung nicht ganz aus. Das wäre ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik.
Die neue Branchenstatistik des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) präsentiert insgesamt positive Ergebnisse: Die Zahl der Beschäftigten und der Gesamtumsatz der Branche wuchsen 2024 weiter. Die Zahl der Mitgliedsbetriebe sank, aber auch die Zahl der betrieblichen Insolvenzen.
Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland bleibt unverändert skeptisch. Der ifo Geschäftsklimaindex verharrte im Februar bei 85,2 Punkten. Die Unternehmen waren etwas unzufriedener mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen hellten sich hingegen etwas auf. Die deutsche Wirtschaft wartet ab.
Bei der Myplant & Garden präsentierte sich Landgard in Mailand vom 19. bis 21. Februar 2025 mit dem gesamten Spektrum des europäischen Gartenbaus. An allen drei Messetagen war der gemeinsame Stand von Landgard Fiori e Piante s.r.l., dem langjährigen Partner Floricoltura Chiara Mario, dem Landgard-Fachhandel und Salomo n.v. gut besuchter Anlaufpunkt in Halle 12.
Als Mitbegründer der Euro Plant Tray Genossenschaft führt BAUHAUS bundesweit ab Ende Februar 2025 Mehrweg-Pflanzentrays in der Pflanzenlogistik der BAUHAUS Stadtgärten ein. Die branchenweite genossenschaftlich strukturierte Initiative Euro Plant Tray fördert die Vermeidung von Kunststoff durch Transportverpackungen für
Der Raiffeisen-Markt Rees wurde aus über 500 Raiffeisen-Märkten in ganz Deutschland als „Aufsteiger des Jahres 2024“ prämiert. Die TERRES Marketing + Consulting GmbH hat die Raiffeisen-Märkte der Kooperation bewertet und dabei das gesamte Einkaufserlebnis von der Warenpräsentation bis zum Auftreten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrachtet. Auch die Wirtschaftlichkeit und Organisation der Märkte sowie die Gestaltung der Verkaufsflächen flossen in die Gesamtwertung ein. 
Im Rahmen der konsequenten Bio-Wachstumsstrategie erweitert COMPO das Bio-Erdensortiment kontinuierlich. Alle COMPO BIO Blumenerden sind zu 100 Prozent torffrei und bestehen zu einem hohen Anteil aus sorgfältig ausgewählten, nachwachsenden Rohstoffen. Der neue COMPO BOOSTER für torffreie Erden ist der erste Spezialdünger, der speziell für torffreie Substrate entwickelt wurde und optimal auf deren spezifische Zusammensetzung und Pflegeanforderungen abgestimmt ist.

Aufgrund der schwierigen Allgemeinstimmung gab es in der Branche Befürchtungen, dass sich die Konsumenten beim Valentinstag 2025 möglicherweise zurückhalten würden, doch das Gegenteil war der Fall.