Das Jahr 2025 hat die erhoffte Trendwende in der DIY-Branche in Deutschland bislang noch nicht wirklich erbringen können, auch wenn die Umsatztrends mittlerweile wieder in die richtige Richtung zeigen. In Summe bleibt die Halbjahresbilanz jedoch noch im leichten Negativbereich: Die Bau- und Gartenfachmärkte in Deutschland setzten in den ersten sechs Monaten 11,04 Mrd. Euro um, dies entspricht einem Minus von -1,0 Prozent (auf bereinigter Fläche – 0,7 Prozent). Besser läuft es in Österreich und der Schweiz.
„Unsere Hoffnung auf Besserung nach dem schwierigen ersten Quartal hat sich nur teilweise erfüllt“, betont Peter Abraham, kommissarischer Vorstandssprecher des BHB. „Durch besseres Wetter über längere Strecken konnte der Gartenbereich zwar zuletzt deutlich zulegen, allerdings ist auch hier noch Luft nach oben. Immerhin weist das 2. Quartal aber beim Umsatztrend nach oben.“
Ganz Deutschland wartet zudem immer noch auf eindeutige Signale aus der Politik in Richtung Bau und Sanierung. Dieser Bereich, der seit Jahren unter der starken Verunsicherung der Verbraucher und besonderer Teuerung auch durch verordnungsbedingte Restriktionen leidet, hat sich im ersten Halbjahr 2025 nicht erholen können.
Ein Blick auf die Sortimente
Der Blick in die Sortimente bestätigt das. Klassische Baumarktsortimente wie Elektrowerkzeuge (-5,4%) oder Fliesen (-4,9%) verlieren ebenso wie Produkte aus dem Segment Wohnen/ Deko (-6,3%) und Möbel (-4,6%). Dass die Deutschen aber Lust auf Garten haben, zeigt sich ebenfalls: Für den Bereich Gartenausstattung ging es um +4,6% nach oben, Gartenmöbel konnten im ersten Halbjahr um +3,2% zulegen. Den größten Aufschwung nahmen die Produkte des Segments Technik/Büro/Unterhaltung mit +6,0%.

Die Nachbarländer performen insgesamt besser
Etwas umgekehrt die Welt in Österreich: Hier fällt die Halbjahresbilanz mit einem Plus von +2,9% weitaus besser aus. Das Segment Technik/ Büro/ Unterhaltung konnte mit einem Plus von +16,7% den größten Sprung hinlegen. Danach folgen direkt Gartengeräte/ Be- und Entwässerung (+10%) und Gartenausstattung (+8,6%). Die Sortimente ‚Sonstige‘ (-11%) und Haushaltswaren (-7,2) verlieren dort im 1. Halbjahr.

In der Schweiz läuft es ebenfalls insgesamt gut:
Die dortigen Bau- und Gartenfachmärkte konnten +1,6% mehr umsetzen. Auch hier machen Gartengeräte/Be- und Entwässerung einen großen Sprung (+12,8%), gefolgt von Technik/ Büro/Unterhaltung (+11,1%). Zu den Verlierern gehören Bauelemente (-6,1%) und ‚Sonstige‘ -4,6%).

Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich etwas verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Juli auf 88,6 Punkte, nach 88,4 Punkten im Juni. Die Unternehmen zeigten sich etwas zufriedener mit den laufenden Geschäften. Ihre Erwartungen blieben hingegen nahezu unverändert. Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft bleibt blutleer.
Wie bereits im Vormonat präsentiert sich die Verbraucherstimmung in Deutschland auch im Juli ohne klaren Trend. Die Einkommenserwartung legt zum wiederholten Male zu und die Konjunkturaussichten trüben sich spürbar ein. Auch die Anschaffungsneigung erleidet Verluste, während die Sparneigung ihren Aufwärtstrend fortsetzt.
Weinbau am Niederrhein geht das? Mit dem wichtigen Know-how ganz bestimmt. Gianluca Antoniazzi zeigt das mit seinen Weinreben in Geldern und Sonsbeck. 
Im Zeichen des Klimawandels rücken Gehölze und Bäume zunehmend in den Mittelpunkt der grünen Branche. Die IPM ESSEN 2026, die Weltleitmesse des Gartenbaus, setzt hierzu ein aktuelles Zeichen: Mit der neuen „Gehölze-Arena“ entsteht ein innovativer Treffpunkt für Wissen, Praxis und Zukunftsthemen rund um Gehölze, Stadtbegrünung und Klimaanpassung. Vom 27. bis 30. Januar 2026 erhalten Interessierte hier viele neue Impulse für ihr Geschäft und können sich mit Experten vernetzen.
Vom 18. bis 20. Juli vereinte das „1000 gute Gründe“-Team wieder Festival-Feeling und Pflanzenliebe. Zweieinhalb Tage lang feierten rund 225.000 Musikbegeisterte in PAROOKAVILLE eines der größten Events für elektronische Musik in Europa und das größte Festival seiner Art in Deutschland. In diesem Jahr hieß es dabei: „10 Jahre PAROOKAVILLE trifft 10 Jahre ‚1000 gute Gründe‘“! 




Das CC TAG6-Schloss wurde am 6. Januar 2025 eingeführt und ist Teil des kontinuierlichen Engagements von Container Centralen für einen sicheren, hochwertigen und fairen Containerpool. Das CC TAG6-Schloss wurde mit fortschrittlicher RFID-Technologie und einer robusten, manipulationssicheren Struktur entwickelt und gewährleistet die Rückverfolgbarkeit und rechtmäßige Verwendung von Containern innerhalb des CC-Poolsystems.