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Spannung pur: Rose trifft Staude

Lust auf Rosen? Kaum einer kann sich ihnen entziehen. Sie sind schön, duften herrlich und bieten immer wieder neue Facetten. Maler, Fotografen und Regisseure haben sie festgehalten – bis in alle Ewigkeit.

Als Fensterrose in gotischen Kathedralen oder auf Bildern, in allen Epochen von der Früh-Renaissance über den Kubismus bis zur Modern Art.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Die Kletterrose ‚Rosarium Uetersen’ blüht mit der lilafarbenen Clematis (Clematis viticella) um die Wette.

Als Klassiker gilt der Frauenmantel, der mit seinen zarten, gelbgrünen Blüten die Szene harmonisch abrundet.

(Bild: GMH/Robert Markley)

Im alten Rom durften erfolgreiche Heerführer an ihrem Schild eine Rose tragen. Dank dieser Sitte findet man heute Rosen auf vielen alten Familienwappen in Europa.

Auf dem Wappen Nordrhein-Westfalens ist die Lippische Rose abgebildet.

Doch nicht nur in der Kunst zeigt sich die Diva stets in neuem Gewand. Als Motiv ziert sie Gebrauchsgegenstände, wie Porzellan, Stoffe und Tapeten, ja sogar auf modischen Gummistiefeln und Fußmatten macht sie eine gute Figur.

Ebenso perfekt tritt sie in vielen Gärten auf. Passend zur Cottage-Romantik schwelgen Hobbygärtner mit nostalgischen Sorten in märchenhaftem Ambiente.

Doch auch zu moderner Architektur, die sich unter anderem am Bauhausstil orientieren kann, passen Rosen perfekt.

Wo Glas und Metall zum Wohnambiente gehören, bieten Rosen und Gräser als Begleiter einen reizvollen Kontrast zur kühlen Strenge.

Rosen können sich ohne Probleme dem modernen Zeitgeist anpassen, beobachten die rheinischen Rosen-Kultivateure.

Während ihrer Blütezeit von Juni bis in den Spätherbst sorgen sie mit ihrer besonderen Leuchtkraft für einen perfekten Auftritt. Zwerg-, Beet-, Hochstamm- oder Kletterrosen laden zum Experimentieren ein und in der Kombination mit blühenden Stauden entsteht eine besondere Spannung.

Das Sortiment der Begleitstauden ist umfangreich. Je nach persönlichen Vorlieben eignen sich Ton-in-Ton-Pflanzungen. Dazu passen ähnliche Farbtöne des Farbkreises ebenso wie Zwischentöne.

Zu einer rosafarbenen Sorte lassen sich rot- oder violett blühende Stauden prima kombinieren. Zu der Höhe, dem Wuchs und der Form der Rosenblüten harmonieren stark aufrecht wachsende Stauden, wie Rittersporn, Eisenhut, Ziersalbei, Lavendel, Ehrenpreis oder Astern. Diese Stauden blühen alle in Blautönen. Sowohl Wuchsform als auch Blütenfarbe sind ein guter  Kontrast zu jeder Rose.

Eine breite Palette an Gräsern, wie das Lampenputzergras, Zier-Hirse oder der Blauschwingel, sorgen für viel Transparenz und verleihen den Rosen im unteren Bereich sogar mehr Volumen.

Ein weiteres gelungenes Zusammenspiel stellt sich mit duftenden Begleitern ein.

Zu einem blumig-süßlichen Rosenduft passt die Flammenblume (Phlox), zu zitronigem Rosenduft harmonieren Kräuter, wie Zitronen-Melisse oder Ananas-Salbei.

 

Tipp: Auch auf der Terrasse sollte man auf Rosen nicht verzichten. Neben besonders geeigneten Sorten für den Topf unterstreichen auch hier blühende Begleitpflanzen die Wirkung.

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