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Schlechte Witterung im Frühjahr trübt das Geschäft der IVG Mitglieder

IVGEine aktuelle Umfrage unter IVG Mitgliedsfirmen zum Verlauf des ersten Halbjahres 2013 bestätigt schlechte Frühjahrsaison
Die zurückliegenden Monate mit überwiegend regnerischem, zu kaltem Wetter machen sich auch für die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbandes Garten ungünstig bemerkbar.

42 Prozent der Firmen geben an, es ginge ihnen schlechter als im Jahr zuvor. Für 59 Prozent der Unternehmen über alle Produktgruppen hinweg ist die Inlandsnachfrage gegenüber dem Vorjahr gesunken, die Auslandsnachfrage für 38 Prozent.

Immerhin bewerten 86 Prozent ihre aktuelle Geschäftslage noch als befriedigend bis gut; 25 Prozent vertrauen darauf, dass sich ihre geschäftliche Lage im zweiten Halbjahr dieses Jahres verbessern wird.

Die allgemeine, gegenwärtige Lage der Wirtschaft in Deutschland bewerten sogar 59 Prozent mit gut. Für den Grünen Markt sehen das derzeit nur 32 Prozent so. Dennoch erwarten diese 32 Prozent, dass der Grüne Markt in den nächsten 12 Monaten wieder wachsen wird.

Besorgt äußern sich viele der IVG Mitglieder über die zunehmende Konzentration im Handel, die – ausgelöst durch die Vorkommnisse um Praktiker – einen weiteren Impuls erhält.

Ebenfalls sehen die Unternehmen die deutlich höhere Preisorientierung der Verbraucher als zukünftiges Risiko an. Für jene Unternehmen, die den Erwerbsgartenbau beliefern, insbesondere die Hersteller von gärtnerischen Kultursubstraten, gibt es Besorgnis über die Solvenz der Abnehmerkreise. Die hohen Verluste an Umsatz bei Lebendem Grün zu Beginn des Jahres haben hier einen deutlichen, negativen Einfluss auf die Liquidität der Abnehmer.

Deutliche Einbußen gegenüber dem Vorjahr musste insbesondere die IVG Fachabteilung Garten Lifestyle hinnehmen. Die dort organisierten Mitglieder sind in den Bereichen Gartenmöbel, dekorativer Hardware und Teichtechnik tätig. Sie berichten von einer deutlich verschlechterten Geschäftslage, bedingt durch eine gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunkenen Inlandsnachfrage sowie schwachen Impulsen aus dem Ausland.

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