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REWE Group: Umsatz auf mehr als 48 Mrd. Euro gesteigert

 

 

 

Auf der gestrigen Pressekonferenz konnten positive Zahlen vorgestellt werden.

– Dynamisch in 2012 gestartet: Umsatzplus von 5,1 Prozent im 1. Quartal –

 

 

 

 

 

Leistungsbilanz 2011 kompakt:

– Umsatz in Deutschland um 3,2 Prozent auf rund 35 Milliarden Euro gesteigert
– Umsatz im Ausland wuchs um 3,6 Prozent auf 13,5 Milliarden Euro
– Anzahl der Mitarbeiter stieg um 3,0 Prozent auf 323.000 Beschäftigte
– Filialnetz um 1,1 Prozent auf 15.700 Märkte verdichtet
– Selbständiger Einzelhandel bei rund 10 Milliarden Euro Umsatz (+6,1%)
– REWE-Partnerkaufleute mit Umsatzplus von über 11 Prozent
– REWE-Konzern mit Umsatzrekord von mehr als 40 Milliarden Euro
– Discount mit Umsatzplus von 3,6 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro
– Vollsortiment National mit 15,2 Milliarden Euro (+6,9%) stärkstes Geschäftsfeld
– Vollsortiment International wächst um 2,5 Prozent auf rund 9 Milliarden Euro
– Fachmarkt National mit 2,5 Milliarden Euro konstant (+0,3%)
– Touristik im Aufwind: Plus 5,1 Prozent bei fakturiertem Umsatz (4,6 Milliarden Euro)
– Investitionen steigen 2012 auf 1,4 Milliarden Eurosteigen 2012 auf 1,4 Milliarden Euro

Die REWE Group hat ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit auch 2011 im In- und Ausland eindrucksvoll bewiesen:

Bereinigt um das im vergangenen Jahr veräußerte B2B-Geschäft stieg der Gesamtaußenumsatz um 3,3 Prozent auf 48,4 Milliarden Euro.

In Deutschland wuchs die REWE Group mit einem Plus von 3,2 Prozent auf 34,9 Milliarden Euro erneut deutlich schneller als die Branche.

Obwohl die Folgen der Wirtschaftskrise unverändert auf den meisten osteuropäischen Ländern lasten, steigerte die Unternehmensgruppe ihren Umsatz im Ausland um 3,6 Prozent auf 13,5 Milliarden Euro.

Der Auslandsanteil am Umsatz liegt damit unverändert bei rund einem Drittel.

Die Anzahl der in Deutschland und zwölf weiteren Ländern belieferten Märkte wuchs mit plus 1,1 Prozent moderat auf 15.700 Standorte.

Deutschland entwickelte sich vergleichbar: Dort betreibt die REWE Group 11.000 Märkte (+1,0%).

Für die selbständigen REWE-Partnerkaufleute war 2011 eines der besten Jahre der jüngsten Vergangenheit – sie erwirtschafteten ein Umsatzplus von 11,3 Prozent.

„Die selbständigen Kaufleute sind neben unseren Supermarktfilialen der Hauptwachstumstreiber der REWE. Tag für Tag beweisen sie ihre Kompetenz in der Zusammenstellung der Sortimente, ihre Freundlichkeit im Umgang mit den Kunden, ihre Innovationskraft durch neue Konzepte und ihre gesellschaftlich-ökologische Verantwortung bei der Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, so Alain Caparros.

Selbständigkeit unter dem Dach der REWE Group sei attraktiver und perspektivenreicher denn je, resümierte der Vorstandsvorsitzende.

Der REWE-Konzern – ohne Berücksichtigung der At-Equity-Gesellschaften, Beteiligungen und des selbständigen Einzelhandels – erwirtschaftete 2011 einen Umsatzrekord von 40,3 Milliarden Euro (+3,4%).

Das EBITA vor Einmalbelastungen des REWE-Konzerns belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf 592,5 Millionen Euro – nach 649,5 Millionen Euro im Jahr 2010. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Anlagevermögen und Firmenwerte (EBITDA) inklusive des nicht fortgeführten Geschäfts lag 2011 bei 1,2 Milliarden Euro nach 1,3 Milliarden Euro in 2010.

Geschäftsfeld Discount
Die rund 3.700 PENNY-Filialen in Deutschland, Bulgarien, Italien, Österreich, Rumänien, Ungarn und Tschechien steigerten ihren Umsatz um 3,6 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro.

Zu dieser erfreulichen Entwicklung trugen sowohl die inländischen als auch die Filialen außerhalb Deutschlands bei.

PENNY konnte in Deutschland eine Umsatzsteigerung um 1,9 Prozent von 6,5 Milliarden Euro auf 6,7 Milliarden Euro erzielen.

Gründe dafür sind die Mitte 2011 eingeleiteten strategischen Veränderungen zur Neuausrichtung.

Sehr dynamisch entwickelte sich PENNY in den sechs ausländischen Märkten mit einem Umsatz von 3,7 Milliarden Euro.

Das entspricht einer Steigerung um 6,8 Prozent. Tschechien ist mit einem Umsatz von über 1,1 Milliarden Euro (+6,6%) nach wie vor der größte Auslandsmarkt.

Geschäftsfeld Vollsortiment National
Mit einem Umsatzanstieg von 6,9 Prozent entwickelte sich das Geschäftsfeld Vollsortiment National (REWE, toom Verbrauchermarkt) zum zweiten Mal in Folge erheblich besser als der Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland, der im Jahr 2011 einen Anstieg von lediglich 2,4 Prozent verzeichnen konnte.

Mit 15,2 Milliarden Euro (2010: 14,2 Milliarden Euro) erzielte das Geschäftsfeld erneut einen Rekordumsatz. Einen maßgeblichen Beitrag dazu leisteten die REWE Supermarkt-Filialen mit einem Umsatzplus von 9,7 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro.

Damit bleibt das Vollsortiment National die umsatzstärkste Geschäftseinheit der REWE Group. Treiber des Erfolges sind hohe Innovationskraft, ein konsequent kundenorientiertes Formatportfolio und die kontinuierliche Verbesserung der Kosten und Prozesse.

Geschäftsfeld Vollsortiment International
Das Geschäftsfeld Vollsortiment International (BILLA, MERKUR, BIPA) umfasst die Aktivitäten der REWE Group in Österreich und Italien sowie Mittel- und Osteuropa. Im Vergleich zum Vorjahr wurde eine Umsatzsteigerung von 2,5 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. In Österreich ist das Vollsortiment deutlich stärker gewachsen als der Gesamtmarkt und hat die Position als Marktführer weiter ausbauen können. Die Geschäftseinheit erwirtschaftete einen Umsatz von 4,9 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 4,6 Prozent. Der Umsatz in Mittel- und Osteuropa konnte um 3,2 Prozent auf insgesamt 2,4 Milliarden Euro gesteigert werden. Der wachstumsstärkste Auslandsmarkt ist weiterhin Russland. Dort stieg der Umsatz um 14,6 Prozent auf 436 Millionen Euro.

Geschäftsfeld Fachmarkt National
Die Fachmärkte der REWE Group (toom Baumarkt, B1 Baumarkt Discount und ProMarkt) entwickelten sich analog zum jeweiligen Branchentrend.

Insgesamt lagen die Umsätze mit 2,5 Milliarden Euro (+0,3%) leicht über dem Vorjahresniveau.

Während sich ProMarkt mit einem Minus von 3,8 Prozent auf 590 Millionen Euro nicht dem Negativtrend der Unterhaltungselektronik entziehen konnte, steigerten die Baumärkte ihre Umsätze um 1,7 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro.

Bei toom Baumarkt führten insbesondere die vielfältigen Maßnahmen zur Rückorientierung auf das klassische Baumarktgeschäft und die Spätöffnung an Freitagen zu diesem erfreulichen Umsatzwachstum.

Ausblick
Im ersten Quartal  ist der REWE-Konzern erfolgreich in das Geschäftsjahr 2012 gestartet.

„Im 1. Quartal 2012 hat der REWE-Konzern insgesamt ein starkes Umsatzplus von 5,1 Prozent erreicht. In Deutschland stieg der Umsatz des Konzerns um 4,9 Prozent. Auf vergleichbarer Fläche erwirtschafteten die REWE-Supermärkte von Januar bis einschließlich März ein Umsatzplus von 7,1 Prozent. Im Ausland erwirtschaftete der REWE-Konzern im 1. Quartal ein Umsatzwachstum von 5,4 Prozent. Im zweiten Kerngeschäft, der Touristik, stieg der Umsatz in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres um rund 3 Prozent“, sagte Caparros.

„Der Schwerpunkt unseres Wachstumskurses wird weiterhin auf organischer Expansion und kontinuierlicher Modernisierung unserer Vertriebsnetze im In- und Ausland liegen. Unsere Investitionen werden wir im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr nochmals steigern, nämlich von 1,2 auf 1,4 Milliarden Euro. Mit dieser Steigerung unserer Investitionen unterstreichen wir mit Nachdruck, dass wir die Kraft haben, einen Turnaround wie PENNY in Deutschland zu stemmen und zugleich die erfolgreiche Entwicklung unserer Wachstums-Sparten mit unverminderter Dynamik voranzutreiben“, so der Vorstandsvorsitzende der REWE Group.

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