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Praktiker AG: Start des Restrukturierungsprogramms „Projekt Zukunft“

 

 

Nach der Zustimmung der Hauptversammlung der Praktiker AG zur Gesamtfinanzierung des Restrukturierungsprogramms startet jetzt im Rahmen des „Projekts Zukunft“ die Integration von bis zu 120 Praktiker-Standorten in das Filialnetz von Max Bahr.

Ausgehend von einem Pilotmarkt in Lüneburg beginnt bereits im August die Umstellung von sechs weiteren Märkten. Nach einer umbaubedingten Schließungsphase erfolgt dann im September die Wiedereröffnung unter der höher positionierten Konzernmarke.

Noch in diesem Jahr werden außerdem die ersten Referenzmärkte der Marke Praktiker eröffnen, die sich mit einem neuartigen Depot-Konzept als einfache, effiziente und preisgünstige Einkaufsquelle für den Heimwerker-Grundbedarf neu aufgestellt.

„Mit der Neuausrichtung des Deutschlandgeschäfts vergrößern wir die Reichweite unserer Zwei-Marken-Strategie in Richtung semi-professionelle und professionelle Kundschaft. Sie findet in dem bundesweit massiv ausgedehnten und qualitativ weiter aufgeladenen Max-Bahr-Filialnetz Einkaufsstätten, die gehobenen Ansprüchen gerecht werden. Praktiker als zweite starke Marke bleibt mit rund 100 kompromisslos auf Einfachheit, Übersichtlichkeit und Preiswürdigkeit getrimmten Baumärkten im Rennen und besetzt eine so noch nicht ausgefüllte Positionierung im Wettbewerb“, betonte Dr. Kay Hafner, Vorstandsvorsitzender der Praktiker AG.

In den sieben ausgewählten Pilotmärkten hat der Abverkauf des Praktiker-Sortiments soeben begonnen, im August schließen diese für wenige Wochen. Bis zur Wiedereröffnung werden das äußere Erscheinungsbild, das Marktlayout, die Sortimente und Dienstleistungen dem Max-Bahr-Standard angepasst. Gleichzeitig wird das Marktpersonal intensiv geschult.

Vorreiter der Umstellung ist die im Jahr 2007 eröffnete Praktiker-Filiale in Lüneburg. Ab 3. September erwartet die Stammkunden des rund 9.700 qm großen Marktes im Ilmenau-Center dann unter der Marke Max Bahr eine aufgewertete Einkaufsstätte mit einem erweiterten Angebot an Waren und Services rund um die Themen Wohnen, Bauen, Renovieren und Garten.

Kurz nach dem Markt in Lüneburg wechseln in einer ersten Welle weitere sechs Praktiker-Märkte die Marke und das Format. Es handelt sich dabei um die Standorte

–    Celle

–    Delmenhorst

–    Elmshorn

–    Gägelow (bei Wismar)

–    Greifswald

–    Bentwisch (bei Rostock)

Diese Märkte liegen alle im Norden Deutschlands und damit in Regionen, in denen die Hamburger Traditionsmarke Max Bahr seit langem einen guten Namen hat. Hinzu kommt, dass die Märkte aufgrund der geographischen Nähe zur Hamburger Zentrale besonders intensiv in der Umstellungsphase betreut werden können, bis der Prozess dafür eingespielt ist und für weitere Umrüstungen als „Blaupause“ zur Verfügung steht. Bis Anfang 2014 soll dann die Umstellung von rund 120 der Praktiker-Märkte auf die Marke Max Bahr abgeschlossen sein.

Max-Bahr-Märkte bieten ein großzügiges Marktlayout und machen dadurch das Einkaufen angenehm, sie fallen durch ansprechende Warenpräsentation, bedarfsgerechte Services und kompetente Fachberater auf. Mit mehr als 60.000 Produkten spiegelt das Angebot nicht nur aktuelle Trends wider – es setzt selber Trends wie zum Beispiel in den Gartenoasen.

Als erstes Baumarktunternehmen ist Max Bahr seit dem Jahr 2009 vom TÜV SÜD bundesweit für seine Servicequalität zertifiziert. Um sich in seiner Kundenorientierung stetig weiter zu entwickeln, führt das Unternehmenderzeit neue Services ein, beispielsweise den Navi-Max – ein Ansprechpartner für die leichte Orientierung im Baumarkt. Oder der Pack-an-Max, der dem Kunden beim Einpacken der Ware und beim Beladen des PKW hilft.

Diesen Weg werden auch die Praktiker Märkte gehen, wenn sie auf Max Bahr umgestellt werden.

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