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Norddeutscher Gartenbautag: ZVG-Präsident Mertz formuliert Eckpunkte der aktuellen Gartenbaupolitik

ZVG„Der Gartenbau kann es – Grün tut gut!“ – Motto signalisiert Verantwortung des Gartenbaus in vielen Bereichen

 „Grün tut gut!“, insbesondere in unseren Städten. Dies war die zentrale Botschaft auf dem 6. Norddeutschen Gartenbautag am 28. Mai auf der Internationalen Gartenschau (igs) Hamburg 2013.

Die Veranstaltung fand auf der Süd-Bühne (NDR) inmitten des Ausstellungsbereiches „Lebendige Kulturlandschaften“ statt, unter anderem mit den Vier- und Marschlanden und dem Pinneberger Baumschulland.

Das Motto „Grün tut gut!“ betrifft alle Bereiche des Gartenbaus, angefangen bei der Produktion von Pflanzen, Obst und Gemüse in hervorragender Qualität und Frische über den Schutz der Umwelt bis hin zur Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen nach sozialen Maßstäben und deutschem Recht, so Andreas Lohff, Präsident des Gartenbauverbandes Nord e.V. (GVN), Hamburg.

„Als Berufsstand ergreifen wir die Initiative, der Gartenbau übernimmt Verantwortung und nimmt die Herausforderungen an, die die moderne Gesellschaft an uns stellt. Dies wird durch die Referate im Rahmen unseres Gartenbautages deutlich“, so Lohff weiter.

Eckpunkte der Gartenbaupolitik für Deutschland und Europa vorgestellt

Jürgen Mertz, Präsident der Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) e.V., setzte sich in seiner Rede anlässlich des norddeutschen Gartenbautages mit den drängenden Herausforderungen für den Gartenbau auseinander und leitete daraus eine gartenbaupolitische Standortsbestimmung ab.

Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) e.V., formulierte die Eckpunkte der aktuellen Gartenbaupolitik für Deutschland und Europa. Foto: GVN

So machte Mertz deutlich, wie die demografischen und strukturellen Entwicklungen das Nachfrageverhalten und die Warenströme in der Gartenbaubranche verändern werden.

Mertz: „In Zeiten des demografischen Wandels und Fachkräftemangels gehört es zu unseren wichtigsten Aufgaben, die Leidenschaft und Kreativität des gärtnerischen Berufsstandes nachfolgenden Generationen mitzugeben.

Denn qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Schlüssel zu anhaltendem Erfolg. Die demnächst startende Nachwuchs-Werbekampagne des ZVG zeigt das Potenzial und ein modernes Bild des Gartenbaus, um junge talentierte Menschen für unseren Beruf zu begeistern.“

In Bezug auf die Bundestagswahl formulierte Mertz zentrale Forderungen des gärtnerischen Berufsstandes und zeigte sich besorgt beim Erhalt des vergünstigten Mehrwertsteuersatzes für Blumen und Zierpflanzen.

Die von Bundesministerin Aigner vorgestellte „Clusterstudie Deutscher Gartenbau“ zeige die Wichtigkeit und wirtschaftliche Bedeutung. Mertz: „Der Gartenbau in Deutschland ist ein bedeutsamer Wirtschaftszweig, dies belegen die beeindruckenden Zahlen und wichtigen Ergebnisse der Studie. Sie ist Basis zum Dialog untereinander und das Fundament, um den Gartenbau in seiner Vielfalt zu stärken und somit die Zukunft zu sichern.“

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