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Hitzewelle im Juli setzte Preise bei FloraHolland unter Druck

floraholland-LogoDer Juli 2013 war ein sehr heißer und trockener Monat. Vom 21. bis zum 27. Juli herrschte eine richtige Hitzewelle.  Diese Wetterlage hat sich natürlich auch auf die Preisbildung von Blumen und Pflanzen bei FloraHolland ausgewirkt.

Der Umsatz blieb insbesondere in der dritten und vierten Juliwoche hinter dem Vorjahresumsatz zurück. Dieser Umsatzrückgang war ganz klar auf die schlechtere Preisbildung zurückzuführen, denn die Anlieferung war in diesem Zeitraum sogar leicht gestiegen.

In vielen Produktgruppen wurden Minuspreise erzielt.  Trotz eines 3 % höheren Volumens schloss der Monat Juli, der sogar einen zusätzlichen Versteigerungstag enthielt, mit einem Umsatzminus von 2,1 % ab.

Der Durchschnittspreis notierte bei 27 Cent und lag damit gut 1 Cent niedriger (-5 %).

Tribune G met projectie klokken 2006/08/29 - D2x 35 VBA/PR - Persfoto

Versteigerungstribühne Aalsmeer (Foto: FloraHolland)

Starker Rückgang des Schnittblumenumsatzes trotz höherer Stückzahlen

Der Schnittblumenumsatz ging im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2012 um 5,7 % zurück, bei gleichzeitigem Anstieg der Menge um 2,1 %. Der Durchschnittspreis lag bei € 0,154, was wiederum 1 Cent weniger war als im Vorjahr.

Auf der Ebene der Warengruppen konnten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat nur die Spraychrysanthemen sichtbar positiv von den anderen Gewächsen abheben. Hier wurden ein Umsatzplus von 25 % und ein Preisanstieg von ebenfalls 25 % erzielt, was einen Durchschnittspreis von € 0,145 ergab.

Auch die Federchrysanthemen zeigten mit € 0,196 einen leichten Preisanstieg, nach einem ordentlichen Preisrückgang im Jahr 2012. Andere Gewächsgruppen, deren Preise um einige Cent anstiegen, waren die Hortensien und die Lilien.

Gerbera dagegen hatte schwer zu kämpfen; fast 6,4 % weniger Umsatz bei gut 5,5 % mehr Stielen. Der Durchschnittspreis ging daher auf € 0,09 zurück. Insbesondere in den letzten beiden Juliwochen mussten große Mengen vermarktet werden.

Die Pfingstrosen waren aufgrund des kalten Frühlingswetters im Monat Juli noch in großem Umfang auf dem Markt. Das Angebot stieg damit um satte 547 %. Die Folge war ein Preisrückgang von 50 %, sodass ein durchschnittlicher Preis von € 0,25 erzielt wurde.

Die größte Gewächsgruppe `Rosen´ verzeichnete einen Umsatzrückgang von 10,6 %. Der durchschnittliche Preis ging um fast 2 Cent zurück und notierte bei € 0,147.

Zimmerpflanzenumsatz durch vermehrte Anlieferung gestiegen

Der Zimmerpflanzenumsatz stieg im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1 %, bei einem Anstieg der Anlieferung um 8,5 %. Der Durchschnittspreis ging stark zurück, und zwar um 5 % auf € 1,41.

Phalaenopsis zeigte einen Anstieg der Stückzahlen (+ 9,2 %) und erzielte beim durchschnittlichen Preis einen Rückgang auf € 2,95 (- 5,45 %). Die Anlieferung von Kalanchoe verzeichnete einen ordentlichen Anstieg um 25 %. Der Durchschnittspreis ging dadurch auf € 0,58 zurück (-13 Cent). Bei den Topfrosen konnte der Umsatz um 8,1 % gesteigert werden. Die Stückzahlen nahmen um 15,8 % zu, aber der Preis musste bei diesem Produkt um 7 % gesenkt werden.

Die einzige Grünpflanze in der Top 10 war der Ficus, der eine Umsatzsteigerung von 29,6 % verzeichnete. Bei der Anlieferung wurde ein Plus von 17,4 % erreicht, und der durchschnittliche Preis stieg um 10,4 % auf € 1,98 an.

Die Hortensien hatten es dagegen recht schwer. Ein kleiner Umsatzrückgang von 0,9 % war die Folge einer Kombination von starker Anlieferung (+26,4 %) und einem erheblich niedrigeren Preis (-21,6 %).

Wenig Interesse für Gartenpflanzen wegen der Hitze

Der Umsatz bei den Gartenpflanzen war um 1,9 % höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres, bei einer vermehrten Anlieferung von 23,6 %. Der durchschnittliche Preis lag bei € 1,06, fast 22 Cent weniger als der Preis des Monats Juli 2012.

Ebenso wie bei den Zimmerhortensien mussten auch die Gartenhortensien in Bezug auf die Preisbildung ordentlich zurückstecken (-16 %). Lavendel wurde verstärkt angeliefert (+42,6 %), was einen niedrigeren Durchschnittspreis von € 0,85 (-20 %) ergab. Platycodon schnitten bei einem Preisrückgang um 34 % auf € 0,46 ebenfalls schlecht ab.

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