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Handel fordert Planungssicherheit bei Energiewende

Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert verlässliche Rahmenbedingungen bei der Energiewende.

„Der Einzelhandel braucht langfristige Planungssicherheit. Bei der Energiewende heißt das vor allem, dass dringend ein verbindlicher Fahrplan zur praktischen Umsetzung notwendig ist“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Im Interesse der Versorgungssicherheit müssten der zügige Ausbau des Stromnetzes und der erforderlichen Speicherkapazitäten Vorrang haben.

„Die Energiewende ist eine Herkulesaufgabe. Soll sie gelingen, müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen.

Der Handel mahnt deshalb an, alle Beteiligten in den Dialog über einen versorgungssicheren und wirtschaftlichen Übergang zu einem neuen Energiemix einzubinden“, so Genth.

Neben größerer Planungssicherheit im Energiebereich sei für den Mittelstand insbesondere der Abbau der kalten Progression im Steuersystem wichtig, so Genth anlässlich der Veröffentlichung des neuen Jahresmittelstandsberichtes. Darüber hinaus sei die Verhinderung eines staatlichen Mindestlohnes entscheidend.

Der Jahresmittelstandsbericht wird jährlich von der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand, der auch der HDE angehört, vorgestellt. Der Mittelstand in Deutschland hat im vergangenen Jahr 490.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Aktuelle Zahlen der Agentur für Arbeit zeigen, dass allein im gesamten deutschen Einzelhandel zum Stichtag 30. September 2011 im Vergleich zum Vorjahr 59.000 neue sozialversicherungspflichtige Jobs entstanden sind.

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