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Geschäftsbetrieb bei Praktiker-Baumärkten geht weiter

Praktiker_Logo_jpg_kl• Christopher Seagon, vorläufiger Insolvenzverwalter der Praktiker- und extra BAU+HOBBY-Baumärkte, hat sich nach intensiven Verhandlungen mit wesentlichen Beteiligten über die weitere Warenlieferung geeinigt
• Die Märkte der beiden Vertriebslinien erhalten damit neue Ware, die Filialen bleiben an den Standorten weiterhin geöffnet, der Verkauf geht uneingeschränkt weiter
• Zeitnahe Lösung auch für die Max-Bahr-Märkte erwartet

Rechtsanwalt Christopher Seagon, vorläufiger Insolvenzverwalter der Praktiker-Baumärkte und der extra BAU+HOBBY-Märkte, hat sich mit wesentlichen Beteiligten über die Finanzierung zur Belieferung der Märkte mit Ware geeinigt.

Damit ist sichergestellt, dass diese Märkte weiter mit Waren beliefert werden. „Ich bin froh, dass wir uns nach intensiven Verhandlungen mit Warenkreditversicherern, Banken und Lieferanten über die Finanzierung der weiteren Warenversorgung einigen konnten“, sagt Seagon. Grundlage ist ein Massekredit, über dessen Einzelheiten Stillschweigen vereinbart wurde.

Die Gespräche über diese Einigung hatte Seagon bereits kurz nach Insolvenzantrag der Praktiker-Gesellschaften am 11. Juli aufgenommen. Seagon, der am 26. Juli auch zum vorläufigen Insolvenzverwalter der 54 ehemaligen Praktiker-Märkte bestellt wurde, die seit September 2012 auf Max Bahr umgeflaggt wurden, und sein Kollege Dr. Jens-Sören Schröder, seit dem 26. Juli vorläufiger Insolvenzverwalter der 78 Bestandmärkte von Max Bahr, führen derzeit auch für die Max-Bahr-Märkte Verhandlungen über die Warenfinanzierung und Warenversorgung. Seagon und Schröder sind zuversichtlich, dass die Warenfinanzierung auch für Max Bahr zeitnah gesichert werden kann.

Die Stabilisierung des Geschäftsbetriebes ist ein positives Signal für den begonnenen Investorenprozess, in dem inzwischen verschiedene strategische und Finanzinvestoren Interesse an einer Übernahme der Praktiker/Max-Bahr-Gruppe im Ganzen oder in Teilen bekundet haben. In diesem strukturierten Prozess erhalten nun ernsthafte Interessenten die Möglichkeit zur Angebotsabgabe auf Basis der durch die Investmentbank Macquarie erteilten Informationen. Erste Interessensbekundungen werden bereits ausgewertet. Mit konkreten Angeboten wird Anfang September gerechnet. Zu einzelnen Standorten kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden. (Quelle: Praktiker )

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