Permalink

off

Gehen bei Praktiker so langsam die Lichter aus?

Praktiker_Logo_jpg_klImmer mehr Meldungen deuten darauf hin, dass der Praktiker Konzern in größere Schwierigkeiten kommt.

Die DIY-online meldet aktuell, dass vermehrt Lieferanten aus diversen Sortimentsbereichen die Belieferung einstellten, nachdem Eurodelkredere seine Verträge für die Warenversicherung mit dem Baumarktbetreiber gekündigt habe.

Angeblich holen jetzt schon namhafte Lieferanten aus wichtigen Warenbereichen ihre Ware aus den Praktiker Märkten ab. Selbst ein weiter Schuldenschnitt scheine derzeit wenig hilfreich, denn die Aktie dümpele derzeit lediglich so um die 0,46 €.

Morgen soll eine Aufsichtsratssitzung stattfinden. Dort könnte es zu Entscheidungen und Weichenstellungen kommen, die vielleicht einen Ausweg aus der Situation bringen, so das Fachblatt.

Die Gesamtsituation bei Praktiker scheint im Augenblick extrem angespannt zu sein. Es dringen kaum Nachrichten an die Öffentlichkeit.

Selbst die Hauptaktionärin Isabella de Krassny monierte in den vergangenen Tagen die mangelhafte Kommunikation der Konzernlenker.

Trotz aller Anstrengungen bei der Restrukturierung des Unternehmens hat wohl der verheerende Witterungsverlauf im Frühjahr 2013 das Fundament für die derzeitige Situation gelegt.

Bleibt abzuwarten, was in den kommenden Tagen passiert.

Kommentare sind geschlossen.