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Gartenbranche: Das Wachstumspotenzial noch längst nicht ausgeschöpft

2013 wird die deutsche Garten-Branche die 16 Milliarden Euro-Hürde überspringen.

„Die Branche hat ihr Wachstumspotenzial längst nicht ausgeschöpft“. Die Einschätzung des Gartenmarkt-Experten Dr. Ulrich Kollatz, BBE Handelsberatung, spiegelt sich im jetzt veröffentlichten „Markt:Monitor Garten 2012“:Denn nach den Berechnungen von marketmedia24 wird der Gartenmarkt 2013 die 16 Milliarden Euro-Hürde (zu Endverbraucherpreisen) überspringen.

Dabei gibt die neue Auflage der Marktstudie außerdem Auskunft über Motivation und Kaufentscheidungen der Hobby-Gärtner, denn Ergebnisse einer repräsentativen Primärbefragung durch das Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGov Deutschland AG, Köln, bieten hierzu einen exklusiven Einblick.

„Städter tun sich zum ‚Urban Farming‘ zusammen, ‚Guerilla Gardener‘ gestalten auf Straßeninseln Rosenbeete“, kündigt der marketmedia24-Blog (http://blog.marketmedia24.de) das Erscheinen der aktuellen Gartenmarkt-

Studie an, die in Kooperation mit BBE Handelsberatung, München, herausgegeben wird.

Die Studie wirft dabei ihren Blick auf einen echten Boom-Markt. Dafür sprechen sowohl die retrospektiven (bis 2007) als auch die prognostischen (bis 2013) Analysen. Dafür sprechen genauso Megatrends und Marktfaktoren, die im umfangreichen Trend-Kapitel des „Markt: Monitor Garten 2012“ Konsequenzen aus den Marktdaten ableiten.

Den Deutschen ist ihr Garten nicht nur sprichwörtlich „lieb und teuer“: 2011 generierte die deutsche Gartenbranche ein Marktvolumen von 15,78 Mrd. Euro zu Endverbraucherpreisen. Das entspricht einer Pro-Kopf-Ausgabe von 192,90 Euro. Das ist viel, vergleicht man diesen Wert mit den 216,76 Euro, die jeder Deutsche zeitgleich durchschnittliche für die Gestaltung seines Indoor-Lifestyles (exklusive Küchenausstattung) ausgab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laut Dr. Kollatz entwickelt sich das „Grüne Wohnzimmer“ zu einer Art Kultobjekt. Entsprechend dynamisch präsentiert sich das Marktsegment „Garden Living“. Um 21,7 Prozent ist das Marktvolumen in diesem Segment zwischen 2007 und 2011 gestiegen. Wobei das Sortimentsthema „Grillen im Garten“ die steilste Karriere hinlegt.

Vom Gartenkult profitieren auch die unter „Gardening“ erfassten Gartengeräte. Hier kurbeln vor allem Innovationen wie kabellose Elektrorasenmäher oder Robotermäher den Ersatzkauf an. Allerdings sorgt schnelle Vermassung samt Preisverfall dafür, dass die sprichwörtlichen Bäume nicht in den Himmel wachsen. Damit wirft der neue „Markt: Monitor Garten 2012“ sein Licht auf einen Wettbewerb, der sich weiter verschärfen wird.

Der boomende Markt weckt Begehrlichkeiten und verschärft die Spielregeln.  Vor allem beim „Lebenden Grün“ schlägt sich der Nachfragehype nicht in gleichem Maß wie bei „Garden Living“ in wachsenden Marktvolumina nieder.Wenngleich dieser Teilmarkt sowohl in der Zeitreihe seit 2007 als auch in den beiden Prognosejahren 2012 und 2013 das Schwergewicht im Gesamtmarkt darstellt und 2012 mit den von marketmedia24 berechneten rund 10 Milliarden Euro ein leichtes Plus ausweisen wird.

Die Renaissance der Nutzpflanzen- laut YouGov ist der eigene Anbau von Obst und Gemüse für 50 Prozent der Hobby-Gärtner ein Motiv fürs Gärtnern – könnte für neues Interesse in diesem Teilmarkt sorgen, schätzt Dr. Kollatz.

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