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FloraHolland: Positiver Jahresabschluss im Dezember 2013

floraholland-LogoDer Dezember 2013 war in mehrfacher Hinsicht anders als der vergleichbare Vorjahresmonat im Jahr 2012.

FloraHolland Halle

In diesem Monat gab es einen Versteigerungstag mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres; außerdem war dies ein Montag. Zudem war der Weihnachtstag einen Tag später in der Woche, so dass auch der Montag vor Weihnachten an Bedeutung gewann. Hinzu kam der sehr milde Winter in Europa. Der Tages- und Straßenhandel wurde dadurch kaum behindert.

Dies alles trug dazu bei, dass der gesamte Blumen- und Pflanzenumsatz im Dezember 2013 um gut 14 % höher lag als im Vergleichsmonat 2012, und das bei einer um „nur“ 2,1 % höheren Stückzahl. Der Durchschnittspreis stieg um 4,5 Cent auf € 0,43/St.

Mit dem Export lief es bis Ende November noch immer nicht wirklich gut. Bei den Blumen war der Umsatz um 3,5 % geringer als im Vorjahresmonat. Im positiven Sinn wurden in Schweden absolute Spitzenleistungen erzielt. Die Pflanzen waren um 3,0 % ins Hintertreffen geraten; auch hier war Schweden mit +15,7 % ein positiver Ausrutscher.

Insbesondere höhere Blumenpreise

Das stärkste Umsatzwachstum im Dezember zeigte sich bei der Lilie (27,3 %). Dies ging mit einem geringeren Angebot einher; somit war das gesamte Umsatzplus auf den höheren Durchschnittspreis von € 0,644 (30,1 %) zurückzuführen. Auch bei den Rosen waren positive Entwicklungen zu verzeichnen. Bei einem um 1,5 % größeren Volumen fiel der Durchschnittspreis von € 0,244 um fast 4 Cent pro Stiel höher aus.

Bei Gerbera und Buschchrysanthemen sah es ebenso aus. Die Federchrysantheme notierte ebenfalls einen sehr viel höheren Durchschnittspreis (fast 6 Cent/Stiel). Das Angebot war fast vergleichbar mit dem des Jahres 2012.

Amaryllis verbuchte einen Rückgang von 2 Cent; dies waren jedoch gut 19 % mehr als im Vorjahr. Auch das andere typische Weihnachtsprodukt aus den Top 10, Ilex, wurde sehr viel mehr angeliefert – um ein Viertel mehr im Vergleich zum Jahr 2012. Der Preis stand unter Druck und verbuchte einen Rückgang von 11,4 Cent. Der Blumenumsatz stieg um 14,2 % bei 1,2 % mehr Stielen. Der Durchschnittspreis betrug € 0,291 und lag damit um 3,3 Cent/St höher.

Ausgeglichener Umsatz bei den Zimmerpflanzen

Die Umsatzziffern bei den Top 10 der Zimmerpflanzen waren überwiegend positiv, ergaben aber auch ein sehr unterschiedliches Bild. Phalaenopsis ist das mit Abstand wichtigste Produkt in dieser Gruppe. Bei einer um 10,4 % zunehmenden Stückzahl stand der Durchschnittspreis insgesamt leicht unter Druck und war knapp 4 Cent pro Topf im Minus. Topf-Hyazinthen erzielten gute Ergebnisse. Bei einer um fast 15 % höheren Stückzahl wurde ein geringer Preisanstieg von 2,5 Cent gegenüber 2012 verbucht.

Die Topf-Amaryllis konnte bei dieser Entwicklung ebenfalls mithalten. Kalanchoe, Alpenveilchen und Topfrosen verzeichneten jeweils ein Umsatzplus zwischen 20 und 30 % bei Volumensteigerungen zwischen 10 und 20 %. Dies bedeutete, dass alle diese Produkte höhere Durchschnittspreise erzielten als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Topf-Anthurien zählten zu den wenigen Produkten, die im Preis zurückblieben. Bei einem Zuwachs von 15 % bei den Töpfen ergab sich ein Rückgang von knapp 17 Cent pro Topf. Zimmerpflanzen verzeichneten im Dezember 2013 einen Zuwachs von 12,1 % bei einem Volumenanstieg von 8,6 %. Der Durchschnittspreis lag bei € 1,615, was einem Plus von 5,1 Cent entsprach.

Gartenpflanzen von geringerer Bedeutung

In dieser Jahreszeit ist die Produktgruppe der Gartenpflanzen etwas weniger stark. Auch aufgrund des begrenzten Angebots können somit relative Angaben einen sehr positiven Eindruck vermitteln. Helleborus stand im Dezember ganz oben auf der Liste. Bei einem Angebotsanstieg von 22 % lag der Durchschnittspreis um 17 Cent höher. Der Verkauf der anderen Produkte aus den Top 5 war im Wesentlichen auf das Weihnachtsgeschäft zurückzuführen. Der Umsatz bei den Gartenpflanzen stieg um fast 39 % im Vergleich zum Jahr 2012 bei einer um 22,8 % höheren Stückzahl.

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