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Die Hornbach-Gruppe erhöht das Wachstumstempo

Die Hornbach-Gruppe, einer der größten Betreiber von Bau- und Gartenmärkten in Europa, hat im Geschäftsjahr 2011/2012 ihr Wachstumstempo im Vergleich zum Vorjahr forciert.Nach den heute veröffentlichten vorläufigen Zahlen stieg der Nettoumsatz im Hornbach-Holding-AG Konzern im Zeitraum 1. März 2011 bis 29. Februar 2012 um 6,2% auf 3.204 Mio. Euro (Vj. 3.017 Mio. Euro).

Der Teilkonzern Hornbach-Baumarkt-AG, der zum Bilanzstichtag europaweit 134 großflächige Bau- und Gartenmärkte in neun Ländern betreibt, übersprang mit einem Umsatzanstieg von 5,8% erstmals die Drei- Milliarden-Euro-Marke. Davon entfielen 42,4% auf das europäische Ausland.

Die stärksten Wachstumsimpulse kamen im vergangenen Geschäftsjahr aus Deutschland, wo die Bau- und Gartenmärkte flächenbereinigt um 5,8% zulegten und ihren Marktanteil weiter vergrößerten.

Der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH erhöhte den Nettoumsatz um fast 12% auf 201 Mio. Euro.

„Es ist die richtige Zeit für große Bau- und Renovierungsprojekte. Das gilt vor allem für Deutschland: Die rekordhohe Beschäftigung, eine gute Konsumstimmung und Niedrigzinsen beflügeln den Wohnungsbau. Davon konnten wir uns im vergangenen Geschäftsjahr eine große Scheibe abschneiden, weil wir unser Konzept gerade auf diese Projektkunden ausgerichtet haben“, kommentierte Albrecht Hornbach, der Vorstandsvorsitzende der Hornbach Holding AG, die Zahlen.

Die Bau- und Gartenmärkte von Hornbach in Deutschland gehörten im Geschäftsjahr 2011/2012 wie bereits im Vorjahr zu den wesentlichen Wachstumstreibern innerhalb des Konzerns.

Die Nettoumsätze der 91 inländischen Filialen erhöhten sich um 5,4% auf 1.729 Mio. Euro (Vj. 1.641 Mio. Euro). Flächenbereinigt, also ohne Berücksichtigung von Neueröffnungen oder Schließungen in den zurückliegenden zwölf Monaten, stiegen die DIY-Umsätze in Deutschland um 5,8% (Vj. 3,8%). „Wir haben vor allem in der zweiten Jahreshälfte die hohe Messlatte des Vorjahres deutlich übersprungen.

Im Kalenderjahr 2011 bauten wir so den Abstand zur DIY-Branche um sechs Prozentpunkte aus“, sagte Albrecht Hornbach.

In Bezug auf die Bruttoumsätze aller deutschen Bau- und Gartenmärkte (2011: 22,5 Mrd. Euro) stieg der Marktanteil von Hornbach in Deutschland binnen Jahresfrist von 8,8% auf 9,2%.

Mit einem überdurchschnittlichen Umsatzanstieg von 11,8% auf 201 Mio. Euro (Vj. 180 Mio. Euro) hat der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH, der im Südwesten Deutschlands 24 Baustoffhandels-Niederlassungen betreibt, zum Konzernwachstum im Geschäftsjahr 2011/2012 beigetragen.

Außerhalb Deutschlands (übriges Europa) erhöhte Hornbach den DIY-Umsatz nach der Eröffnung zweier neuer Märkte um 6,5% auf 1.272 Mio. Euro (Vj. 1.195 Mio. Euro).

Der Anteil der Auslandsfilialen am Umsatz des Teilkonzerns Hornbach-Baumarkt-AG stieg von 42,1% auf 42,4%. Flächen- und währungsbereinigt konnten sich die Umsätze im übrigen Europa – trotz der immer noch schleppenden Konjunkturerholung im osteuropäischen Filialnetz (Rumänien, Slowakei und Tschechien) – knapp auf Vorjahresniveau behaupten.

Ohne Berücksichtigung von Währungskurseffekten waren die internationalen Umsätze leicht rückläufig (minus 1,0%). Einschließlich der Währungskurseffekte erhöhten sich die Umsatzerlöse flächenbereinigt um 1,6 %. Albrecht Hornbach: Dank der sehr erfreulichen Wachstumsdynamik in Deutschland und Westeuropa insgesamt haben wir die Umsatzrückgänge in Osteuropa mehr als ausgleichen können.

So verbesserten wir die flächenbereinigten Umsätze im Baumarkt- Teilkonzern um 2,8%, mit Währungskurseffekten um 4,0%.“

Die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2011/2012 ließ Hornbach unverändert. Demnach wird erwartet, dass die Betriebsergebnisse (EBIT) sowohl im Hornbach- Holding-AG-Konzern als auch im Teilkonzern der Hornbach-Baumarkt-AG über dem Niveau des Geschäftsjahres 2010/2011 in Höhe von 159 Mio. Euro bzw. 119 Mio. Euro liegen werden.

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