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Der Apfel ist bei den Deutschen besonders beliebt

ZVGKontrollierter Integrierter Anbau garantiert hohen Verbraucherschutz

Verbraucher in Deutschland greifen beim Obsteinkauf am liebsten zum Apfel, das teilte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher-schutz (BMELV) vergangene Woche mit.

Demnach verzehrte 2012 jeder Bundesbürger durchschnittlich 25,9 Kilogramm dieser Frucht. Das heißt, ein Viertel des gesamten Obstverbrauches von 105 Kilogramm pro Person entfiel auf Äpfel, wobei Verarbeitungsprodukte eingerechnet wurden.

„In Deutschland produzierte Äpfel werden nach den strengen Richtlinien des Kontrollierten Integrierten Anbaus erzeugt. Damit wird ein höchst möglicher Verbraucher- und Umwelt-schutz garantiert“, sagt dazu Jens Stechmann, Vorsitzender der Fachgruppe Obstbau und Mitglied des Vorstandes des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG):

„Die Vielfältigkeit in Farbe, Form und Geschmack der unterschiedlichen Apfelsorten sowie der positive Gesundheitseffekt tragen entscheidend zur Beliebtheit dieses Obstes bei.“

Insgesamt wurden nach Angaben des BMELV im Wirtschaftsjahr 2011/12 in Deutschland fast 8,7 Millionen Tonnen Obst verbraucht. Weniger als ein Fünftel davon stammte aus inländischer Erzeugung.

Klimabedingt ließen sich viele Arten in Deutschland nicht anbauen und müssten als „Exoten“ importiert werden, erläuterte das BMEVL den niedrigen Selbstversorgungsgrad.

Die heimische Obsternte von Äpfeln, Birnen, Kirschen, Pflaumen, Mirabellen, Erdbeeren und Beerenobst belief sich im Anbau für den Markt im vergangenen Jahr auf ins-gesamt rund 1,3 Millionen Tonnen.

„Wir freuen uns auf die bereits beginnende Apfelernte 2013. Heimische Äpfel sind pure Gesundheit mit Biss. Sie schmecken nicht nur besonders gut, sie sind auch rundum gesunde Kraftpakete“, so Stechmann weiter.

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