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Bloomways: Transparenz und Dialog im Fokus

BloomwaysDie neue Geschäftsführung stellt strategische Eckpunkte vor

Im Rahmen der Neuausrichtung des in Schwierigkeiten geratene Unternehmens Bloomways, lud die neue Geschäftsführung des Unternehmens erstmals alle Filialverantwortlichen aus Deutschland und den Niederlanden sowie die leitenden Mitarbeiter der Bloomways-Zentrale in Herongen zu einem zweitägigen Workshop ein.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die Vorstellung und Diskussion der zukünftigen strategischen Leitplanken des Schnittblumenvermarkters.

Konkrete Themen wie die gemeinsamen Zielsetzungen für 2014, die Umsetzung eines neuen Filialkonzeptes, neue Marketing- und Logistikkonzepte sowie Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit mit Landgard als Muttergesellschaft wurden gemeinsam erarbeitet und diskutiert.

Die Atmosphäre war geprägt durch große Offenheit und den gemeinsamen Dialog. Diese neue Form der Kommunikation ist auch Teil der Führungskultur, die Geschäftsführerin Gerrie Swinkels im Rahmen der Tagung beschwor.

„ Aufrichtigkeit und ein gemeinsames Arbeiten auf Augenhöhe sind Aspekte, die unser Handeln in Zukunft prägen sollen“, betonte die neue Geschäftsführerin.

Die Teilnehmer zeigten sich begeistert von der offenen Kommunikation, der konstruktiven Zusammenarbeit mit den Kollegen von Landgard und den vielen Ideen und Konzepten, die bereits entwickelt wurden und in den kommenden Monaten umgesetzt werden sollen.

„Wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir den Turnaround im kommenden Jahr schaffen“, so Gerrie Swinkels weiter.

Gemeinsames Ziel für 2014 sei es, Bloomways innerhalb der Landgard Gruppe als den Absatzkanal für deutsche Schnittblumengärtner zu stärken, damit das Unternehmen auch weiterhin eine wichtige Rolle sowohl im Großhandel als auch im Bereich Cash & Carry spielen wird.

Simon meint:

Man darf wirklich gespannt sein, ob die neue Geschäftsführung von Bloomways in der Lage sein wird den Turnaround zu schaffen. Mit betriebswirtschaftlichen Denken hat man sich in den Genossenschaften schon immer etwas schwerer getan.

Auch das Umsetzen von neuen Konzepten stößt oft auf nicht unerhebliche Probleme. Da machen besonders die alteingesessenen „Platzhirsche“ immer wieder Schwierigkeiten und blockieren viele neue Denkansätze.

Dies betrifft sicher nicht nur Bloomways, sondern auch die Muttergesellschaft Landgard. Es bedarf eines Kraftaktes der Konzernleitung um das Steuer herumzureißen und den Dampfer ich die richtige Richtung zu lenken.

Man kann Frau Swinkels eigentlich nur ein glückliches Händchen wünschen, damit die Probleme gelöst werden können. Jedoch vollmundige Ankündigungen alleine führen bestimmt nicht zum Ziel. Hier sind wirkungsvolle Taten gefordert. 

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