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Bezahlen mit Karte und Unterschrift weiterhin möglich

HDE Logo„Das ist eine gute Nachricht für die Kunden und die Handelsunternehmen“, so reagiert HDE-Experte Ulrich Binnebößel auf das offizielle Inkrafttreten des SEPA-Begleitgesetzes am vergangenen Dienstag.

„Damit ist nun endgültig klar, dass das beliebte Bezahlen mit der EC-Karte und Unterschrift in der bekannten Form bis zum 1. Februar 2016 unverändert fortgeführt werden kann.“

Binnebößel machte deutlich, dass auch nach Februar 2016 nichts gegen eine Fortführung des Bezahlens mit Karte und Unterschrift (ELV) in einer dann an die europäischen SEPA-Regeln angepassten Form spricht.

„Es ist uns gelungen, zunächst eine Schonfrist für ELV in die europäische und nationale Gesetzgebung einzubinden. Das gibt uns genügend Zeit, das Verfahren an die neuen SEPA-Anforderungen anzupassen. Auch hier haben wir erfolgreich notwendige Anpassungen der Regularien erreichen können. Entsprechende Schritte zur Umsetzung eines `SEPA-ELV´ wurden von den Dienstleistern bereits eingeleitet und können rechtzeitig umgesetzt werden“, so Binnebößel weiter.

Der Handel könne daher mit den bisherigen Erfolgen zufrieden sein. Der HDE fordert allerdings eine aktivere Mitarbeit der Kreditwirtschaft. Binnebößel:

„Hier hilft nur eine strenge Beobachtung durch das Bundeskartellamt, um sicherzustellen, dass die Kreditwirtschaft ELV als Wettbewerbsmodell zum hauseigenen Girocard-Verfahren nicht behindert.“

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