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Baumarkthandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt stabile Branchenentwicklung 2012

BHB LogoDie Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz (D-A-CH-Region) können 2012 insgesamt auf eine positive Branchenentwicklung zurückblicken.

In Deutschland konnte der Baumarkthandel das hohe durch stetiges Wachstum seit 2009 erreichte Vorjahresniveau trotz einer leicht rückläufigen Umsatzentwicklung nahezu bestätigen.

Auf Wachstumskurs befinden sich die Märkte in Österreich und der Schweiz.

Die aktuellen Branchenzahlen für das Jahr 2012 gab der BHB – Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. am 21. März 2013 bekannt. 

Der Baumarkthandel in Deutschland musste im Geschäftsjahr 2012 eine leicht rückläufige Umsatzentwicklung hinnehmen, konnte aber das erfolgreiche hohe Vorjahresniveau nahezu bestätigen.

So erreichte der Gesamtbruttoumsatz der deutschen Bau- und Heimwerkermärkte einen Wert von 18,6 Milliarden Euro und weist damit im Vorjahresvergleich ein leichtes nominales Umsatzminus von 0,6 Prozent auf.

Auf bereinigter Verkaufsfläche entwickelte sich der Umsatz der Bau- und Heimwerkermarktbranche mit minus 0,8 Prozent ebenfalls geringfügig rückläufig.

„Damit bleiben die Branchenumsatzzahlen auch 2012 auf einem nach wie vor guten Niveau nahezu stabil“, betont der Sprecher des BHB-Vorstandes Erich Huwer.

Dies sei erfreulich, insbesondere im Gesamtkontext mit der nach wie vor anhaltenden europäischen Schuldenkrise und einer insgesamt rückläufigen Konjunkturentwicklung.

Die Umsatzentwicklung des Gesamtjahres wies dem BHB zufolge eine Zweiteilung auf:

So konnten die in den Monaten Januar bis August grundsätzlich zufriedenstellenden Umsatzzahlen die seit September 2012 aufgetretene Kaufzurückhaltung der Kunden nicht aufwiegen.

Auffallend waren dabei laut BHB wetterbedingte Umsatzverluste, etwa im April und Spätherbst 2012, die in der mangelnden Nachfrage jahreszeitlich passender Sortimente resultierten. Insbesondere die Umsätze der Warengruppen des Gartenbereichs entwickelten sich 2012 weniger gut als noch 2011.

So verlor das Sortiment Gartenhartware im Vergleich zum Vorjahr 5,2 Prozent, die Warengruppe Gartenmöbel/-dekoration sogar 5,8 Prozent an Umsatz.

Lediglich im Bereich Lebendes Grün konnte ein Umsatzplus von 2,4 Prozent erzielt werden.

Für das Jahr 2013 rechnet der BHB für den deutschen Markt mit einer weiterhin stabilen Branchenentwicklung und erwartet ein geringes nominales Umsatzwachstum zwischen 1,0 bis maximal 2,0 Prozent orientiert an den Prognosen zur Entwicklung des deutschen Bruttoinlandsprodukts führender Wirtschaftsinstitute.

Da das Jahr 2013 witterungsbedingt verhalten begonnen habe, sind dem BHB zufolge die Monate März bis Juni für die Zielerreichung im wichtigen Gartensegment entscheidend.

Damit hänge auch die Validität der Gesamtjahresprognose entscheidend vom Verlauf der kommenden Monate ab.

Die Baumarktbranche in Österreich blieb auch 2012 auf Wachstumskurs:

Nach dem bereits erfolgreichen Jahr 2011 erreichte der Gesamtbruttoumsatz der Bau- und Heimwerkermärkte einen Wert von 2,2 Milliarden Euro und weist damit im Vorjahresvergleich ein nominales Umsatzwachstum auf unbereinigter Fläche von 1,7 Prozent auf.

Auch auf bereinigter Verkaufsfläche hielt der Wachstumstrend an – hier erzielten die Märkte eine Wachstumsrate von 0,9 Prozent.

Damit entwickelte sich der Baumarkthandel im Jahr 2012 besser als der österreichische Einzelhandel insgesamt, für den die KMU Forschung Austria einen nominalen Umsatzanstieg von 1,1 Prozent für das Jahr 2012 veröffentlichte.

Auf eine positive Branchenentwicklung 2012 kann auch der Baumarkthandel in der Schweiz zurückblicken.

Nach dem eher verhaltenen Jahr 2011 erreichte der Gesamtbruttoumsatz der schweizerischen Bau- und Heimwerkermärkte 2012 einen Wert von 1,85 Milliarden Euro und weist damit im Vorjahresvergleich ein nominales Umsatzwachstum auf unbereinigter Fläche von 4,6 Prozent auf.

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