August 2026
Die Inflationsrate in Deutschland wird im August 2026 voraussichtlich +2,9 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Juli 2026 um 0,2 %. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im August 2026 voraussichtlich +2,4 %.
Verbraucherpreisindex, August 2026:
+2,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,2 % zum Vormonat (vorläufig)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, August 2026:
+2,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,2 % zum Vormonat (vorläufig)
Die Preise für Energie steigen gegenüber dem Vorjahresmonat voraussichtlich um 10,5 %. Damit nimmt die Teuerung für Energie im August weiter zu (Juli 2026: +8,3 % gegenüber Juli 2025; Juni 2026: +3,4 % gegenüber Juni 2025).
Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland verbessert sich in Monat August 2026. Das Konsumklima steigt nach den Erwartungen der Verbraucher für September um 2,8 Punkte und liegt nun bei -26,6 Punkten (Vormonat revidiert: -29,4 Punkte). Der spürbare Anstieg ist neben der leicht gesunkenen Sparneigung vor allem auf die deutlich gestiegenen Einkommenserwartungen zurückzuführen. Die Konjunkturaussichten entwickeln sich ebenfalls in diesem Monat etwas positiver, während die Anschaffungsneigung nahezu unverändert bleibt. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des NIM Konsumklimas powered by GfK.
Konjunkturerwartungen setzen Erholung fort
Die Konjunkturerwartungen der Verbraucher hellen sich weiter auf. Der Indikator steigt leicht um 2,4 Zähler auf aktuell -3,9 Punkte. Dies ist bereits der vierte Anstieg in Folge.
„Zwar liegen die Konjunkturaussichten im Spätsommer noch mehr als sechs Zähler unter dem entsprechenden Vorjahresniveau, dennoch zeigt sich mit dem vierten Anstieg in Folge ein leichter Aufwärtstrend“, erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM. „So sind auch die Signale aus der Wirtschaft tendenziell positiv. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich im zweiten Quartal dieses Jahres mit +0,3% besser entwickelt als erwartet. Die Stimmung in der Wirtschaft ist ebenfalls leicht verbessert: der Ifo-Index stieg zwischen Mai und Juli drei Mal in Folge und auch der Einkaufsmanagerindex signalisiert momentan eine leichte Expansion.“
Einkommenserwartungen legen deutlich zu
Im Schlepptau steigender Konjunkturaussichten setzen die Einkommenserwartungen, nach der kurzen Verschnaufpause im vergangenen Monat, ihre Erholung im Spätsommer fort. Der Indikator klettert um 16,2 Zähler und weist nun 1,7 Punkte auf. Dies ist der höchste Wert seit einem halben Jahr. Im Februar 2026 wurden 6,3 Punkte gemessen.
Anschaffungsneigung verharrt weiter im Keller
Dagegen kann die Anschaffungsneigung nicht vom Anstieg der Einkommensaussichten profitieren. Der Indikator bleibt mit -9,8 Punkten gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert. Die Konsumneigung bewegt sich nunmehr seit etwa vier Jahren auf einem Tief um die -10-Punkte-Marke und scheint damit wie festgefroren.
Sparneigung mit geringen Einbußen
Während die Anschaffungsneigung weiter auf einem sehr niedrigen Niveau verharrt, hält die Sparneigung auch im Spätsommer 2026 ihr ausgesprochen hohes Niveau. Der Sparindikator sinkt geringfügig um 1,5 Zähler und weist aktuell 15,5 Punkte auf. Damit liegt die Sparneigung in etwa auf Vorjahresniveau.
Die Zuversicht unter den Unternehmen in Deutschland hat zugenommen. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im August auf 88,8 Punkte, nach 86,7 im Juli . Die Unternehmen waren zufriedener mit ihrer aktuellen Lage. Auch ihre Erwartungen korrigierten sie deutlich nach oben. Die Unsicherheit nahm weiter ab. Trotz des erneuten Energiepreisanstiegs erholt sich die deutsche Wirtschaft.
ImVerarbeitenden Gewerbe ist der Index sichtlich gestiegen. Die Firmenlenker beurteilten ihre laufenden Geschäfte erheblich besser. Auch die Erwartungen waren von weniger Skepsis geprägt. Die Produktion soll in den kommenden drei Monaten steigen. Mit der Auftragslage sind die Unternehmen aber nach wie vor unzufrieden.
Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Die Erwartungen hellten sich weiter auf. Die aktuelle Geschäftslage wurde positiver eingeschätzt. Während sich die IT-Dienstleister zuversichtlicher äußerten, bleibt die Lage im Bereich Transport und Logistik schwierig.
Im Handel konnte der Indikator zulegen. Die Händler zeigten sich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen setzten ihre Aufwärtsbewegung fort. Insbesondere im Großhandel machte die Stimmung einen Sprung nach oben.
Im Bauhauptgewerbe ist der Index gestiegen. Dies war auf merklich weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Die Urteile zur aktuellen Lage wurden hingegen leicht nach unten korrigiert.
Die zur Hellweg-Gruppe gehörende Gartencenter‑Kette Augsburg im Ruhrgebiet ist gerettet. Eine Beteiligungsgesellschaft übernimmt zum 01. September 2026 sämtliche Standorte und führt den Betrieb vollständig fort. Damit bleiben alle rund 360 Arbeitsplätze sowie alle Ausbildungsplätze erhalten. Die Belegschaft wurde über die aktuelle Lage und die nächsten Schritte informiert.
Augsburg betreibt Filialen in Schwerte, Castrop‑Rauxel, Hagen, Unna, Bochum, Krefeld und Iserlohn. Der neue Eigentümer, eine Beteiligungsgesellschaft der Familie Semer, plant, das bestehende Geschäftsmodell unverändert weiterzuführen. Zudem soll die Unternehmenszentrale von Schwerte nach Dortmund verlegt werden.
Nach Erreichen erster wichtiger Meilensteine geht Landgard mit dem Zukunftsprogramm NOVA nun in die nächste Phase über. Vor 18 Monaten hatte sich die Erzeugergenossenschaft mit NOVA das Ziel gesetzt, sich strukturell, digital und kulturell neu aufzustellen. Die erste Phase mit Fokus auf Konzeption ist erfolgreich absolviert. Die Umsetzung der Konzepte ist angelaufen und wird zunehmend an Fahrt aufnehmen. Zudem wurde bereits unter anderem eine durchgängige End-to-End-Logistikstruktur geschaffen, der Bereich Obst & Gemüse neu aufgestellt, Teile des Einkaufs zentralisiert und die Grundlagen für eine übergreifende IT-Landschaft gelegt.
Der Fokus der Umsetzungsphase wird für die kommenden 18 Monate darauf liegen, die geschaffenen Strukturen und Potenziale in die tägliche Arbeit zu übersetzen. Größte Aufgaben in dieser Phase sind unter anderem die Digitalisierung wesentlicher Teile des Kerngeschäfts im Bereich Blumen & Pflanzen, flachere Strukturen und die Einführung bzw. das Update der Warenwirtschaftssysteme.
Mit der neuen Phase von NOVA verändert sich auch die Rolle des Chief Restructuring Officers (CRO) bei Landgard, der Fokus verschiebt sich kontinuierlich weiter hin zu operativer Umsetzung. Vor diesem Hintergrund hat der Landgard-Vorstand die CRO-Rolle neu definiert und Dr. Georg Hürth von der CRO-Boutique Hürth Management Partners GmbH für die Position gewonnen. Er übernimmt die CRO-Funktion zum 1. September von Dr. Carsten Nagel.

Dr. Georg Hürth CRO ab dem 01. September 2026 (Foto: Landgard)
„Dr. Georg Hürth verfügt bereits über langjährige Erfahrung in der operativen Unternehmensleitung sowie der Umsetzung von Transformationsprojekten in der Lebensmittelbranche und wird mich und meinen Vorstands-Kollegen Moritz Krannich als CRO bei der operativen Umsetzung von NOVA unterstützen“, erklärt Christoph Klöpper, Vorstand der Landgard eG. „Dr. Carsten Nagel hat in einer anspruchsvollen Phase wesentlich zur Stabilisierung von Landgard beigetragen und gemeinsam mit dem Landgard-Vorstand die Grundlagen von NOVA konzipiert. Für diese Unterstützung danken wir ihm im Namen von Aufsichtsrat und Vorstand sehr herzlich und freuen uns, dass er uns weiterhin beratend zur Verfügung steht.“
Mit dem Wechsel setzt Landgard ein zentrales Grundprinzip der nächsten Phase von Landgard NOVA um und baut die Umsetzungskompetenz in den eigenen Reihen konsequent weiter aus. Unter der Leitung von Karsten Hemmer steuert das Projektmanagement-Office inzwischen alle NOVA-Teilprojekte. Mit Oliever Hecht verantwortet seit dem 1. August ein erfahrener Logistiker als Geschäftsführer der Fresh Logistics System GmbH neben Stefan Streuer und als Prokurist von Landgard Blumen & Pflanzen die Umsetzung der Teilprojekte Supply Chain Management und Logistik. Und mit Kai Bröcker treibt seit November letzten Jahres ein ausgewiesener Vertriebsexperte die Transformation im Fachhandel voran.
„Grundlegendes Ziel ist es, den Einsatz externer Beratungen zurückzufahren und die Fähigkeiten dort aufzubauen, wo wir sie in Zukunft brauchen: Bei uns, mitten in der Genossen-schaft“, betont Landgard-Vorstand Moritz Krannich.
Mit einem Wert von 817,8 Milliarden Euro sind die deutschen Exporte im 1. Halbjahr 2026 um 3,9 % gestiegen und lagen damit um 31,0 Milliarden Euro über dem Vorjahreszeitraum. Nach Deutschland importiert wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 insgesamt Waren im Wert von 712,1 Milliarden Euro. Das waren 4,7 % oder 31,7 Milliarden Euro mehr als im 1. Halbjahr 2025.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag der Außenhandelssaldo (Exporte minus Importe) Deutschlands im 1. Halbjahr 2026 bei +105,7 Milliarden Euro. Damit war der Exportüberschuss um 0,7 % niedriger als im 1. Halbjahr 2025 (+106,4 Milliarden Euro). Auch im 1. Halbjahr 2026 war China mit 125,5 Milliarden Euro Umsatz (Exporte plus Importe) wie bereits im Gesamtjahr 2025 Deutschlands wichtigster Handelspartner. Danach folgten die Vereinigten Staaten mit einem Umsatz in Höhe von 123,7 Milliarden Euro und die Niederlande mit 109,3 Milliarden Euro.
Exporte in die USA sinken um 6,1 %, Importe aus China nehmen um 8,8 % zu
Wie bereits in den Vorjahren waren im 1. Halbjahr 2026 die Vereinigten Staaten das wichtigste Abnehmerland deutscher Exporte. Insgesamt wurden Waren im Wert von 73,1 Milliarden Euro aus Deutschland in die USA exportiert. Das waren 6,1 % weniger als im 1. Halbjahr 2025, das nur teilweise von den ab April 2025 eingeführten hohen US-Einfuhrzöllen für Waren aus der Europäischen Union (EU) betroffen war. Starke Rückgänge verzeichneten im Außenhandel mit den USA erneut die deutschen Exporte von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen (-17,2 %). Anstiege gab es im 1. Halbjahr 2026 dagegen auf den Plätzen 2 und 3 in der Rangfolge der bedeutendsten Exportländer Deutschlands: So stiegen die Exporte nach Frankreich gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 um 7,6 % auf 63,2 Milliarden Euro und die Exporte in die Niederlande um 9,0 % auf 60,5 Milliarden Euro. Nach China wurden Waren im Wert von 36,4 Milliarden Euro (-12,2 %) exportiert. Damit lag China in der Rangfolge der wichtigsten Abnehmerländer deutscher Waren auf Platz 9.
Die meisten Importe nach Deutschland kamen in der ersten Jahreshälfte 2026 aus der Volksrepublik China (89,1 Milliarden Euro). Auf den Plätzen 2 und 3 der wichtigsten deutschen Lieferländer lagen die Vereinigten Staaten (50,6 Milliarden Euro) und die Niederlande (48,9 Milliarden Euro). Dabei nahmen die Importe aus China und den USA gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich um 8,8 % beziehungsweise 7,0 % zu, während die Importe aus den Niederlanden moderat um 0,7 % stiegen.
Importüberschuss im Handel mit China stark gestiegen
Die höchsten Exportüberschüsse wies Deutschland im 1. Halbjahr 2026 im Handel mit Frankreich (25,7 Milliarden Euro), den Vereinigten Staaten (22,5 Milliarden Euro) und dem Vereinigten Königreich (22,3 Milliarden Euro) auf. Im 1. Halbjahr 2025 hatten die USA in dieser Rangfolge mit einem Exportüberschuss von 30,5 Milliarden Euro noch klar auf Platz 1 gelegen. Aus China kamen im 1. Halbjahr 2026 erneut mehr Importe als im Vorjahreszeitraum, während die deutschen Exporte dorthin sanken. Dadurch vergrößerte sich der Importüberschuss im Handel mit China von 40,5 Milliarden im 1. Halbjahr 2025 auf 52,7 Milliarden Euro im 1. Halbjahr 2026.
Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile weiter wichtigste Handelsgüter
Wichtigste Exportgüter Deutschlands waren im 1. Halbjahr 2026 Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile mit einem Wert von 124,7 Milliarden Euro. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 sanken die Kraftfahrzeug-Exporte um 5,8 %. An zweiter Stelle lagen Maschinen mit einem Wert von 107,7 Milliarden Euro (-0,9 %). Auf Rang 3 der Exporte lagen Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse im Wert von 73,1 Milliarden Euro vor den chemischen Erzeugnissen mit einem Warenwert von 71,6 Milliarden Euro. Bei diesen beiden Warengruppen konnten Zuwächse von 9,5 % beziehungsweise 1,4 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 verzeichnet werden.
Wichtigste Importgüter Deutschlands waren im 1. Halbjahr 2026 Kraftwagen und Kraftwagenteile mit einem Wert von 77,1 Milliarden Euro (+3,7 % zum 1. Halbjahr 2025) sowie Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse mit 75,6 Milliarden Euro (+10,0 %).
Der größte Exportüberschuss wurde im Handel mit Maschinen mit 54,0 Milliarden Euro erzielt, gefolgt von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen mit 47,6 Milliarden Euro. Umgekehrt wurden beim Handel mit Erdöl und Erdgas beziehungsweise bei den Erzeugnissen der Landwirtschaft deutlich mehr Waren importiert als exportiert. Hier betrug der Importüberschuss 35,5 Milliarden beziehungsweise 16,5 Milliarden Euro.
Braune Flecken, ausgedünnte Grasnarben und kahle Stellen: Der trockene Sommer hat vielen Rasenflächen sichtbar zugesetzt. Wer im nächsten Jahr wieder eine dichte und belastbare Grünfläche genießen möchte, sollte schon jetzt aktiv werden, wenn die Temperaturen wieder etwas gemäßigter werden. Denn die entscheidenden Regenerationsprozesse beginnen nicht erst im Frühjahr, sondern bereits im Herbst davor.
„Viele Hobbygärtner konzentrieren sich bei der Rasenpflege auf das Frühjahr. Dabei bietet der Herbst ideale Bedingungen, um strapazierte Flächen wieder aufzubauen“, erklärt Werner Peitzmann, diplomierter Gartenbauingenieur und COMPO-Gartenexperte mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Branche. „Die Böden sind noch warm, gleichzeitig steigt häufig die Bodenfeuchtigkeit. Das schafft gute Voraussetzungen für Wurzelwachstum, Nachsaat und die Erholung beanspruchter Rasenflächen.“
Im Herbst die Basis für einen gesunden Rasen legen
Nach den Belastungen des Sommers benötigen Rasengräser vor allem eine ausgewogene Nährstoffversorgung. Eine gezielte Herbstdüngung unterstützt sie dabei, die Wintermonate gut zu überstehen und im Frühjahr zügig wieder in die Wachstumsphase zu starten.
Mit dem COMPO Herbst-Rasendünger lassen sich die Rasengräser gezielt auf die folgenden Monate vorbereiten. Die ausgewogene Nährstoffzusammensetzung und der hohe Kaliumanteil stärken den Rasen für den Winter. Kalium fördert die Frosthärte und erhöht die Widerstandskraft gegen Krankheiten, sodass die Gräser gestärkt durch die kalte Jahreszeit kommen und im Frühjahr vital in die neue Saison starten können.

„Im Herbst lagern Rasengräser wichtige Reservestoffe ein und entwickeln ihr Wurzelsystem weiter“, erklärt Peitzmann. „Eine bedarfsgerechte Versorgung in dieser Phase hilft ihnen, gestärkt durch den Winter zu kommen.“ (Foto: © COMPO GmbH)
Lücken schließen, solange die Bedingungen günstig sind
Wo Hitze und Trockenheit sichtbare Spuren hinterlassen haben, lohnt sich eine Nachsaat. Der Boden ist nach dem Sommer immer noch ausreichend warm, während zunehmende Niederschläge die Keimung unterstützen.
Mit COMPO SAAT® Spiel & Sport lassen sich entstandene Fehlstellen schließen und die Rasenfläche wieder verdichten. Eine geschlossene Grasnarbe trägt dazu bei, den Boden vor Austrocknung zu schützen und erschwert zugleich die Ausbreitung unerwünschter Beikräuter.
„Je dichter sich die Gräser entwickeln, desto stabiler präsentiert sich die Fläche gegenüber äußeren Belastungen“, sagt Peitzmann. „Deshalb empfiehlt es sich, Trockenheitsschäden möglichst noch vor dem Winter zu beheben.“
Der Boden entscheidet mit
Neben den Gräsern selbst verdient auch der Boden Aufmerksamkeit. Seine Struktur beeinflusst, wie gut Wasser versickern kann und wie lange es den Pflanzen zur Verfügung steht. Gerade nach langen Trockenphasen wird deutlich, welche Rolle ein aktives Bodenleben und ein gut durchwurzelbarer Boden für die Entwicklung des Rasens spielen. Eine gute Bodenstruktur wirkt sich zudem positiv auf die Nährstoffverfügbarkeit aus.
Der COMPO BIO Bodenaktivator für Rasen & Garten unterstützt die Bodenstruktur und fördert das Bodenleben. Dadurch werden die Voraussetzungen für eine bessere Durchwurzelung geschaffen.
„Ein gesunder Boden bildet die Grundlage für eine dauerhaft vitale Rasenfläche“, sagt Peitzmann. „Wer sich im Herbst auch um die Bodenqualität kümmert, kann die Bedingungen für die Entwicklung der Gräser entscheidend verbessern.“
Der beste Zeitpunkt ist jetzt
Herbstdüngung, Nachsaat und Bodenpflege verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Regeneration des strapazierten Rasens nach dem Sommer zu fördern und das Grün optimal auf die kommende Saison vorzubereiten. Wer die Wochen nach den Sommermonaten nutzt, unterstützt wichtige Entwicklungsprozesse, die sich im nächsten Jahr auszahlen.
COMPO-Gartenfachmann Werner Peitzmann fasst zusammenfasst: „Der nächste trockene Sommer mag noch weit entfernt erscheinen. Für den Rasen beginnt die Vorbereitung darauf schon im Herbst.“
Hellweg Schließung unvermeidlich – 340 Beschäftigte in den Zentralen Dortmund und Garching betroffen
In den Unternehmenszentralen von Hellweg und der Tochtergesellschaft BayWa Bau- & Gartenmärkte stehen tiefgreifende Veränderungen bevor. Im Rahmen der laufenden Sanierung verlieren mehrere hundert Beschäftigte an den Standorten Dortmund und Garching ihre Arbeitsplätze. Die Sanierungsgeschäftsführer erklärten, dass die Schließung beider Hauptverwaltungen unvermeidlich sei. Insgesamt sind rund 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen.
Für die Märkte selbst gibt es jedoch positive Signale: Die Geschäftsführung geht davon aus, dass ein großer Teil der Filialen von neuen Betreibern übernommen wird. Mitte Juni 2026 hatten die Gesellschaften beim Amtsgericht Essen ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet und den Geschäftsbetrieb seitdem stabil aufrechterhalten.
Da der Investorenprozess noch nicht abgeschlossen ist, werden die Namen der künftigen Betreiber erst in rund zwei Wochen veröffentlicht. Für Filialen ohne konkrete Angebote läuft die Suche bis Ende August weiter.
Die Finanzierung des laufenden Betriebs ist kurzfristig gesichert. Laut Unternehmensleitung können die Gehälter der Beschäftigten — auch in den Zentralen — bis einschließlich Ende November 2026 gezahlt werden, obwohl der Insolvenzgeldzeitraum bereits endet.
In der deutschen Industrie wurden zuletzt viele Stellen abgebaut. Besonders betroffen ist die Automobilindustrie. Zum Ende des 1. Halbjahres 2026 arbeiteten 42 300 weniger Beschäftigte in der Branche als noch ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Das entsprach einem Rückgang von 5,8 % – so hoch wie in keiner anderen großen Industriebranche mit mehr als 200 000 Beschäftigten. Mit 691 500 hat die Zahl der Beschäftigten in der Automobilindustrie einen weiteren Tiefstand erreicht: Seit 2005 waren noch nie weniger Menschen in der Branche beschäftigt. Dennoch bleibt die Automobilindustrie gemessen an der Beschäftigtenzahl die zweitgrößte Industriebranche nach dem Maschinenbau mit 905 900 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 2026.
Zum Vergleich: Im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt waren 5,29 Millionen Beschäftigte tätig. Dies entsprach einem Rückgang von 144 100 oder 2,7 % binnen eines Jahres.
Zulieferer von Teilen und Zubehör bauen innerhalb der Automobilindustrie am stärksten Stellen ab
Innerhalb der Automobilindustrie haben die Autohersteller sowie die Zulieferer von Teilen und Zubehör Stellen abgebaut. Bei den Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern nahm hingegen zum Ende des 1. Halbjahres 2026 die Zahl der Beschäftigten zu. Im Bereich der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren waren mit insgesamt 429 200 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 6,1 % weniger Personen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Im Zulieferbereich der Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen betrug der Beschäftigtenrückgang 7,6 % auf zuletzt 219 500. In der kleineren Zulieferbranche der Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern stieg die Zahl der Beschäftigten um 10,0 % auf 42 800.
Weitere Zulieferer außerhalb der Automobilindustrie, wie zum Beispiel in der Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen, wurden in der Auswertung nicht berücksichtigt.
Beschäftigtenrückgang auch in allen anderen großen Industriebranchen
Nicht nur in der Automobilindustrie wurden Stellen abgebaut, auch in anderen großen Industriebranchen ging die Zahl der Beschäftigten zuletzt zurück. In der Herstellung von Metallerzeugnissen sank sie binnen eines Jahres um 3,8 % auf 471 700 zum Ende des 1. Halbjahres 2026. In der Metallerzeugung und -bearbeitung ging die Beschäftigtenzahl im selben Zeitraum um 3,7 % zurück auf 207 200. Höher als im Durchschnitt fiel der Beschäftigtenrückgang auch in der chemischen Industrie (-3,6 % auf 312 000) sowie in der Herstellung von elektrischer Ausrüstung (-3,4 % auf 374 500) aus.
Die Zahl der Beschäftigten im Maschinenbau sank binnen eines Jahres um 2,7 % und damit so stark wie in der gesamten Industrie: Hier waren Ende des 1. Halbjahres 2026 rund 905 900 Personen beschäftigt. In der Kunststoffindustrie (-2,2 % auf 311 800), in der Nahrungsmittelindustrie (-1,3 % auf 503 400) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-1,0 % auf 307 100) war der Beschäftigtenrückgang unterdurchschnittlich.