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Landgard: Ministerbesuch bei den Neurather Gärtnern

Der hochmoderne Betrieb in Grevenbroich am Niederrhein bot den passenden Rahmen für eine Veranstaltung zu den Themen Innovation und Strukturwandel in Nordrhein-Westfalen.

Mit Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk sowie Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, statteten gleich drei Mitglieder der nordrhein-westfälischen Landesregierung den Neurather Gärtnern einen Besuch ab.

Hochrangiger Besuch bei den Neurather Gärtnern v.l.: Wilhelm Baum, Gesellschafter Neurather Gärtner, Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Carsten Knodt, Gesellschafter Neurather Gärtner und Labinot Elshani, Geschäftsführer der Landgard Vermarktungsgesellschaft mbH & Co. KG für Obst & Gemüse. (Foto: Landgard)

Der hochmoderne Betrieb in Grevenbroich hat sich mit 16 Hektar Unterglasfläche auf den Anbau von Tomaten spezialisiert. Anlass des Ministerbesuches war eine Veranstaltung der Innovationsregion Rheinisches Revier GmbH (IRR) bei den Neurather Gärtnern. Labinot Elshani, Geschäftsführer der Landgard Vermarktungsgesellschaft mbH & Co. KG für Obst & Gemüse, sowie Carsten Knodt und Wilhelm Baum, Gesellschafter der Neurather Gärtner, nutzten am Rande der Veranstaltung die Gelegenheit, den Ministern einen Überblick über die hochmoderne Tomatenproduktion der Neurather Gärtner in Nordrhein-Westfalen und die Erzeugergenossenschaft Landgard zu geben. Dabei durfte natürlich auch eine Verkostung der leckeren Geschmackstomaten nicht fehlen.

„Wir freuen uns, dass wir die Minister und die Vertreter der IRR als Gäste begrüßen konnten. Innovation ist auch für Landgard und die Neurather Gärtner ein wichtiges und permanentes Thema. Es erstreckt sich hier im Betrieb von den Kulturmethoden, der eingesetzten Technik und Nachhaltigkeitsaspekten bis hin zu innovativen und regionalen Vermarktungskonzepten, die im engen Austausch mit der vermarktenden Erzeugergenossenschaft Landgard entwickelt und gemeinsam in den Handel getragen werden“, so Labinot Elshani.

Bei der Tomatenproduktion der Neurather Gärtner kommen die neuesten Kulturmethoden zur Anwendung. Darüber hinaus legen die Neurather Gärtner großen Wert auf eine nachhaltige Produktion. Die klimatischen Bedingungen im Gewächshaus werden mit modernster Computertechnologie an die Bedürfnisse der Tomaten angepasst. Überschusswasser aus der Bewässerung der Tomaten-Pflanzen wird aufgefangen, mit UV-Licht entkeimt und erneut für die Bewässerung genutzt. Dadurch werden Einträge von Dünger in das Grundwasser vermieden. Beheizt werden die Produktionsgewächshäuser mit der Abwärme eines gegenüberliegenden Kraftwerkes. Bei der Bestäubung der Tomaten kommen Hummeln zum Einsatz und Nützlinge arbeiten gegen tierische Schädlinge. Krankheiten werden, soweit möglich, ebenfalls mit biologischen Methoden behandelt.

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