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IPM Essen 2013: Mehr als 1.500 Aussteller aus 40 Ländern geben einen umfassenden Marktüberblick

   

 

 

 

Vom Dienstag, 22. bis Freitag, 25. Januar 2013, öffnet die IPM ESSEN ihre Pforten. Von der kompletten Pflanzen- und Blumenvielfalt über Floristik-Highlights bis hin zu den neuesten Trends aus Technik, Ausstattung und Dienstleistung – auf der Weltleitmesse der Grünen Branche präsentieren sich wieder mehr als 1.500 Aussteller aus mehr als 40 Ländern.

Neben der stetig wachsenden Internationalität bei Ausstellern und Besuchern untermauern ein umfassendes Angebot sowie ein erstklassiges Rahmenprogramm erneut die Spitzenposition der IPM ESSEN. Für 2013 erwartet der Branchen-Treffpunkt in der Messe Essen rund 60.000 Fachbesucher, die Geschäftskontakte knüpfen und weiter ausbauen und sich über Neuheiten, Marktchancen und Zukunftsperspektiven der Grünen Branche informieren wollen.

Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hat auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft der internationalen Fachmesse übernommen. Dies berichteten Frank Thorwirth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Essen, und Egon Galinnis, Geschäftsführer der Messe Essen, am vergangenen Mittwoch auf der Vor-Pressekonferenz, die als Auftakt zur Berichterstattung rund ums Thema in Essen stattfand.

„Wer nicht zur IPM fährt, der ist nicht mehr erfolgreich.“ Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), unterstrich die unumstritten große Bedeutung der Weltleitmesse des Gartenbaus. Dies sei der Verdienst vieler engagierter Beteiligter und vor allem auf kontinuierliche Weiterentwicklung zurückzuführen, der sich die Verantwortlichen stellten, so Mertz.

Der Gärtnerpräsident freute sich, dass das Hauptprodukt der Branche, nämlich die Pflanze, mehr als 60 Prozent der Ausstellungsfläche einnehme und das mit leichten Zuwächsen. Doch betonte er auch: „In der heutigen Zeit, bei den heutigen Züchtungen, kann der Gärtner nicht mehr allzu viel mit seinem Fachwissen beisteuern, um die Qualität noch weiter zu optimieren, sondern die spezialisierte Technik nimmt daneben immer mehr Raum für eine erfolgreiche Unternehmensführung ein.“

Dies spiegelt sich im Angebotsspektrum der IPM, denn flächenmäßig steht die Technik an zweiter Stelle. Auch wegen der Themen und Angebote rund um die Arbeitswirtschaft, als dritten besonders wichtigen Aspekt, kämen die Gärtner aus ganz Deutschland nach Essen. Die gestiegene Internationalität der IPM würden die Gartenbau-Verbände in Zukunft ausgiebiger nutzen, so der Ausblick von Präsident Mertz auf die weiteren Aktivitäten des Berufsstandes auf der grünen Leitmesse.

Heinrich Hiep, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Rheinland, betonte, dass auf der IPM die gesamte Wertschöpfungskette des Gartenbaus wiederzufinden sei, sich die Macher jedoch in ständiger Beweispflicht befänden und sich den Marktveränderungen stellen müssten. Die zahlreichen Aktivitäten auf der Messe rundeten das Programm ab und machten es noch attraktiver für die Fachbesucher.

Helmut Rüskamp, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe und Vorsitzender des IPM-Messebeirates, sowie Helmuth Prinz, Präsident des Fachverbandes Deutscher Floristen – Bundesverband, gaben einen Ausblick auf die vielen bekannten und neuen Aktivitäten des Berufsstandes, so wie die Lehrschau, der Tag der Ausbildung, den die Gartenbau-Verbände gemeinsam veranstalten, oder auch beispielsweise die Wettbewerbe und Ausstellungen rund um das floristische Arbeiten, die allesamt auf höchstem Niveau stattfinden und weltweit Anerkennung genießen.

Die kontinuierlich hohe Beteiligung ausländischer Unternehmen unterstreicht die Bedeutung der IPM ESSEN für die Gartenbauwelt. Viele Auslandsbeteiligungen bauen ihre Gemeinschaftsstände 2013 weiter aus und bieten den Fachbesuchern angesichts immer globaler agierender Märkte einen weltweiten Überblick.

Zum ersten Mal tritt Korea mit einem gemeinschaftlichen Messestand im Bereich Technik auf. Daneben ist Sri Lanka erstmals mit einer offiziellen Länderbeteiligung auf der IPM ESSEN 2013 vertreten. Auch das Rahmenprogramm spiegelt die internationale Hauptrolle der IPM ESSEN: Die baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland sind Partner des Internationalen Gartenbauforums Osteuropa.

In dem Fachforum informieren Experten über neue Marktchancen der Gartenbau- und Pflanzenwirtschaft in Osteuropa.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Zuversicht auf zur nächsten IPM (von links): Frank Thorwirth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Essen; Andrea Hölker, Direktorin Messe und Ausstellungen; ZVGPräsident Jürgen Mertz; Helmut Rüskamp, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe und Vorsitzender des IPM-Messebeirates; Egon Galinnis, Geschäftsführer der Messe Essen; Heinrich Hiep, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Rheinland; Helmuth Prinz, Präsident FDF und Sabina Großkreuz, Geschäftsbereichsleiterin Messen und Ausstellungen. (Foto: ZVG)

 

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