Permalink

0

IPM 2018: Nach Modernisierung mit veränderter Hallenzuordnung

Foyer und erste neue Halle gehen in Betrieb

Vom 23. bis zum 26. Januar 2018 wird die Messe Essen zum hochkarätigen Treffpunkt für den internationalen Gartenbau. Die IPM ESSEN geht zum 36. Mal an den Start. Im Zuge der Modernisierung des Essener Messegeländes ergeben sich einige Neuerungen bei der Aufplanung der Weltleitmesse. Zum ersten Mal werden Teile der Neuen Messe Essen inklusive des 2.000 Quadratmeter großen Glasfoyers Ost in Betrieb genommen.

„Nach der Fachbeiratssitzung im April sowie intensiven Gesprächen mit allen Partnern und Ausstellern blickt die Messe Essen positiv in Richtung IPM ESSEN 2018. Die Weltleitmesse des Gartenbaus wird auf höchstem Niveau stattfinden. Die Geländesituation ändert sich stetig durch den Umbau und wirkt sich wie erwartet positiv auf die Qualität internationaler Fachmessen wie der IPM ESSEN aus. Wir freuen uns auf 2018“, zeigt sich Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen, zufrieden.

IPM 2018 Geländeplan (Grafik: Messe Essen)

Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Dänemark in Halle 14 und Grugahalle

Die alte Halle 5, auch bekannt als die „Dänenhalle“, steht zur 2018er IPM ESSEN nicht zur Verfügung. Floradania belegt mit ihren fast 100 Ausstellern deshalb die temporäre Halle 14 und das Foyer der Grugahalle.

Polen und Spanien ziehen in neue Halle, Frankreich wieder in der Galeria

Die IPM ESSEN profitiert 2018 zum ersten Mal vom Umbau. Die Messehalle 9 wurde in der ersten Bauphase komplett abgetragen und wird durch eine neue, lichtdurchflutete Halle ersetzt (nach Abschluss der dritten Bauphase im Sommer 2018 Umbenennung in Halle 6). Der nördliche Teil wird zur Messe fertig gestellt sein, sodass der polnische und der spanische Gemeinschaftsstand nach einem 2017er Gastspiel in Halle 7 dorthin zurückziehen. Der französische Nationenstand bleibt nach den positiven Erfahrungen der letzten IPM ESSEN in der Galeria.

Der Floristikbereich bleibt in der Halle 6, im Herzen des Messegeländes. Die alte Halle 4 entfällt. Die Achse Halle 3, Galeria und Halle 7 wird erneut von der Gartenbautechnik belegt. Bereits 2017 hatte sich die konsequente Zusammenlegung dieses Angebotsbereiches als richtige Entscheidung erwiesen und soll auch in Zukunft beibehalten werden.

Die Hallen 1 und 2 werden von Pflanzenausstellern belegt, wie auch Teile der Halle 7 und die Hallen 8 und 9. Die Hallen 10, 11 und 12 werden die Baumschulen beherbergen. Die Green City finden die Besucher auch zukünftig in der Halle 1A, in der sich die grünen Verbände, Wettbewerbe und Florsitik-Shows sowie kreative Ladensituationen von bloom’s und g&v wiederfinden werden.

Italienische Aussteller präsentieren sich individuell

Firmen und Pflanzenproduzenten aus Italien haben sich entschieden, im nächsten Jahr nicht wie bisher im Verbund auszustellen, sondern entsprechend der Produkte auf die verschiedenen Messehallen aufgeteilt zu werden. Für 2019 besteht die Option, wieder gemeinschaftlich auszustellen.

hortivation in der Halle 13

Unter kreativer Leitung von Romeo Sommers, Grünstylist und Trendwatcher aus den Niederlanden, wird die hortivation zum ersten Mal während der IPM ESSEN als Trend-Hotspot stattfinden. Die gesamte temporäre Halle 13 zeigt Ideen und absatzstarke Verkaufskonzepte für Gartencenter. Unter dem Motto „Family Garden“ wird der Schwerpunkt auf innovativer Technik und dem Outdoor-Living-Bereich liegen.

Neu: Azubi-Lounge in Halle 6.1

Zum ersten Mal wird zur IPM ESSEN die Azubi-Lounge in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Junggärtner in der Halle 6.1 eingerichtet. Als interaktiver Treffpunkt wird hier das Thema Aus- und Weiterbildung im Fokus stehen.

Kommentare sind geschlossen.