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Hornbach-Gruppe im Dreivierteljahr weiter im Aufwind

>Konzernumsatz steigt in den ersten neun Monaten um 5,9% auf rund 3,2 Mrd. Euro  

>Baumärkte wachsen flächenbereinigt um 4,0% – Baustoffhandel plus 4,6%  

>Betriebsergebnis (EBIT) im Dreivierteljahr plus 5,7% auf 182,3 Millionen Euro  

>Drittes Quartal mit überproportionalem Ertragsanstieg

Dank einer guten Geschäftsentwicklung im dritten Quartal haben die Gewinne der Hornbach-Gruppe (Hornbach Holding AG & Co. KGaA Konzern) in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres (1. März bis 30. November 2016) das Vorjahresniveau übertroffen.

Bei einem Umsatzwachstum im Dreivierteljahr von 5,9% auf 3.155,4 Mio. Euro (Vj. 2.980,2 Mio. Euro) stieg das Betriebsergebnis (EBIT) um 5,7% auf 182,3 Mio. Euro (Vj. 172,5 Mio. Euro). Das Ergebnis je Holding-Aktie verbesserte sich um 2,0% auf 6,06 Euro (Vj. 5,94 Euro). Die Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr 2016/2017 (Bilanzstichtag 28. Februar 2017) wurde bestätigt.

„Im dritten Quartal 2016/2017 haben wir im Vergleich zum Vorjahr unsere Ertragskraft wieder gesteigert. Das Umsatzwachstum war während der diesjährigen Herbstsaison sowohl in Deutschland als auch im übrigen Europa sehr erfreulich. Einen zunehmenden Anteil an diesem Erfolg haben unsere Onlineaktivitäten“, kommentierte Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Management AG.

Zum Gewinnwachstum im dritten Quartal hat nach den Worten von Albrecht Hornbach auch ein hohes Kostenbewusstsein im Konzern beigetragen. In Summe erhöhten sich die Filial-, Voreröffnungs- und Verwaltungskosten der Hornbach-Gruppe sowohl im Quartal als auch im Dreivierteljahr unterproportional zu den Umsätzen. „Und dies gelang uns, obwohl weiterhin erhebliche Mittel in die zunehmende Digitalisierung unseres Geschäftsmodells geflossen sind“, strich Hornbach heraus und zeigte sich überzeugt: „Unsere Interconnected-Retail-Strategie, das heißt die intelligente Verzahnung von stationärem und Online-Geschäft, ist der Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg.“

Bau- und Gartenmärkte steigern Umsätze im Dreivierteljahr um 6,0%

Die Umsätze im größten operativen Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG (DIY-Einzelhandel) erhöhten sich im dritten Quartal (1. September bis 30. November 2016) um 4,4% auf 900,9 Mio. Euro. Im Dreivierteljahr 2016/2017 steigerten die – im Vergleich zum Vorquartal unverändert – 154 Hornbach Bau- und Gartenmärkte in neun europäischen Ländern den Nettoumsatz um 6,0% auf annähernd 3,0 Mrd. Euro. Flächenbereinigt sowie währungskursbereinigt legten die DIY-Umsätze im dritten Quartal um 3,0% und in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016/2017 um 4,0% zu.

Weiterhin verzeichnen die Hornbach-Filialen außerhalb Deutschlands die höchsten Umsatzzuwächse. Hier erhöhten sich die flächenbereinigten Umsätze im dritten Quartal auf hoher Vorjahresbasis um 3,9% und im Dreivierteljahr um 6,1%. In Deutschland bewegte sich das flächenbereinigte Umsatzwachstum mit 2,2% im dritten Quartal bzw. 2,4% im Dreivierteljahr auf dem in den ersten sechs Monaten erreichten Niveau. Das EBIT des Teilkonzerns stieg kumuliert nach neun Monaten um 4,5% auf 133,0 Mio. Euro (Vj. 127,3 Mio. Euro).

Der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH (HBU), der noch stärker als der Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG auf professionelle Kunden des Baugewerbes ausgerichtet ist, erhöhte den Nettoumsatz im dritten Quartal 2016/2017 um 8,4% auf 67,4 Mio. Euro (Vj. 62,2 Mio. Euro). Im Dreivierteljahr stiegen der Umsatz um 4,6% auf 190,7 Mio. Euro (Vj. 182,4 Mio. Euro) und das EBIT leicht überproportional zum Umsatzwachstum um 5,0% auf 8,7 Mio. Euro (Vj. 8,3 Mio. Euro).

Die Umsatz- und Ertragsprognosen für das Gesamtjahr 2016/2017 wurden mit der Vorlage der Neunmonatszahlen vom Vorstand bestätigt. Demnach werden weiterhin sowohl für die Hornbach-Gruppe als auch für den Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG Umsatzsteigerungen im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Das um nicht-operative Erträge und Aufwendungen bereinigte EBIT im Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG wird voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres (99,3 Mio. Euro) und im Gesamtkonzern Hornbach Holding auf oder leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2015/2016 (151,2 Mio. Euro) liegen.

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