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hagebau: Umsatzrückgang im 1. Quartal 2015

• Die hagebau Gruppe mit reduziertem Umsatz von minus 3,6 Prozent
• Wachstumsprognose der hagebau Gruppe für 2015 bestätigt.

Die hagebau verzeichnete im ersten Quartal 2015 einen leichten Umsatzrückgang von minus 3,6 Prozent gegenüber dem Rekordwert im Vorjahreszeitraum. Die 366 Gesellschafter der Soltauer Kooperation kauften in den ersten drei Monaten dieses Jahres Waren und Dienstleistungen im Nettowert von 1,45 Milliarden Euro (Vorjahr 1,51 Milliarden Euro) über ihre Zentrale ein.

hagebau erreicht Umsatzplus von 9,0 Prozent per 30. September 2014hagebau Zentrale in Soltau (Foto: hagebau)

„Der Umsatz der hagebau Gruppe liegt im ersten Quartal 2015 etwas unter dem Rekordwert des Vorjahres, aber im Korridor unserer Erwartungen“, sagt Heribert Gondert, Sprecher der hagebau Geschäftsführung. „An unserem Wachstumsziel für die ganze hagebau Gruppe von rund vier Prozent für 2015 halten wir fest.“

Man sehe sich in der Einschätzung für 2015 bestätigt, so Gondert weiter. Es sei absehbar gewesen, dass es schwer werden würde, die außergewöhnlichen Geschäftszahlen des ersten Quartals 2014 erneut zu erreichen. Dafür habe es zu viele positive Einmal-Effekte in diesem Zeitraum gegeben, wie beispielsweise ein Frühjahrsgeschäft, das schon im Januar begonnen hatte, oder zusätzliche Umsätze durch Standortzuwächse. Derartige Effekte seien in den ersten drei Monaten dieses Jahres ausgeblieben. Entsprechend verhalten startete der hagebau Fachhandel in das neue Jahr.

Der zentralfakturierte Umsatz des Fachhandels ging in den ersten drei Monaten 2015 insgesamt um 5,8 Prozent auf 813 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 863 Millionen Euro).
Eine gedämpfte Entwicklung verzeichnete auch der hagebau Einzelhandel. Die 327 hagebaumärkte in Deutschland (Vorjahr: 317) erzielten einen Nettoverkaufsumsatz (Außenumsatz der Händler mit dem Endkunden) von 399,02 Millionen Euro. Das entspricht einem Rückgang von minus 1,4 Prozent.

„In den kommenden Monaten erwarten wir für die gesamte hagebau einen zunehmenden Schwung bei der Umsatzentwicklung“, erklärt Gondert. „Alles in allem wird 2015 jedoch ein anspruchsvolles Jahr bleiben.“

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