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hagebau rückt die Digitalisierung in den Fokus

Hagebau Logohagebau initialisiert „360-Grad-E-Commerce“-Plattform

Ein Jahr nach dem Start des ersten B2B-Webshops auf der neuen Plattform des hagebau Fachhandels geht die Kooperation jetzt in Sachen Digitalisierung noch einen Schritt weiter.

Auf dem hagebau FORUM in Berlin erfolgte die Initialzündung für den „360-Grad-E-Commerce“. Unter diesem Claim bündelt die hagebau alle Leistungen, die ein Cross-Channel-Unternehmen braucht, um erfolgreich zu sein – von der einfachen Landingpage, über PoS-Integrationen bis zum professionellen Online-Shop.hagebau Fachhandel initiiert Plattform zum Austausch in Sachen Digitalisierung: Der 360° E-Commerce-Stand auf dem hagebau FORUM war rege besucht.

hagebau Fachhandel initiiert Plattform zum Austausch in Sachen Digitalisierung: Der 360° E-Commerce-Stand auf dem hagebau FORUM war rege besucht. (Foto: hagebau/Kirsten Nijhof)

„Der ‚360-Grad-E-Commerce‘ ist viel mehr als eine Dienstleistung. Er ist eine neue Kooperationsplattform von und für alle Gesellschafter, die sich mit Digitalisierung beschäftigen“, erläutert Hartmut Goldboom, Geschäftsführer hagebau Fachhandel. „Gemeinsames Lernen ist der wichtigste Bestandteil dieser Initiative.“ Die Idee wurde auf der Webshop-Plattform geboren. Dort engagieren sich bereits 30 Gesellschafterhäuser in der hagebau, die das Webshop-Konzept mitentwickelt haben und sich jetzt regelmäßig austauschen.

Oliver Arp, Bereichsleiter E-Commerce erläutert: „Ab sofort steht diese Plattform allen Fachhändlern offen, die ihr Unternehmen für die digitale Zukunft rüsten wollen. Sie dient als Anlaufstelle für die Händler, um sich mit den notwendigen Kompetenzen vertraut zu machen und von anderen Unternehmern zu lernen.“ Der neuen Bereich E-Commerce in der Soltauer Zentrale unterstütze diesen Prozess aktiv durch sein Know-how. Arp sieht sich und sein Team dabei ausdrücklich nicht in der Funktion eines Dienstleisters, sondern eines Kooperationspartners. „Wir entwickeln digitale Lösungen im Austausch und auf Augenhöhe mit unseren Gesellschaftern. Wir lernen voneinander und ergänzen uns“, beschreibt er sein Selbstverständnis.Oliver Arp, Bereichsleiter E-Commerce, sprach in seinem Vortrag über Chancen, Risiken und die Notwendigkeit von Veränderungswillen in Zeiten der Digitalisierung.

Oliver Arp, Bereichsleiter E-Commerce, sprach in seinem Vortrag über Chancen, Risiken und die Notwendigkeit von Veränderungswillen in Zeiten der Digitalisierung.(Foto: hagebau/Kirsten Nijhof)

360-Grad-E-Commerce gleich mehrfach im Praxiseinsatz

Der „360-Grad-E-Commerce“ wurde auf dem hagebau FORUM bereits praktiziert: Der Stand des Bereichs E-Commerce in der Ausstellung war als Plattform für den Gesellschafteraustausch angelegt. „Das Interesse war sehr groß“, zeigte sich Arp zufrieden. „Viele Gesellschafter kamen vorbei um sich zu informieren und teilten ihre Erfahrungen miteinander.“

Zudem veranstaltete der Bereich E-Commerce eine Podiumsdiskussion zum Thema Webshop. Dabei gaben hagebau Händler, die mit Ihrem Webshop bereits online gegangen sind, ihre Erfahrungen aus dem Projekt und dem Online-Vertrieb an das interessierte Plenum weiter. Helmut Nickel, Spartenleiter Baustoffe der Raiffeisen Waren GmbH, Marc Buhren, Geschäftsführer Baustoffzentrum Wilhelm Harbecke GmbH, und Michael Wertheimer, Geschäftsführer der E. Wertheimer GmbH, standen Rede und Antwort. Oliver Arp fungierte als Moderator, unterstützt von Adrian Hotz, ECommerce Beratung, Köln. Die Veranstaltung wurde im Film festgehalten. Das Video, das die Erfahrungen und Tipps zusammenfasst, wird allen hagebau Gesellschaftern zur Verfügung gestellt. Arp: „So profitieren auch Händler, die an der Podiumsdiskussion nicht persönlich teilnehmen konnten.“

Vortrag „Bau 4.0 + Handel 4.0 – Was ändert sich?“

Arp trat auf dem FORUM auch als Referent in Aktion. In seinem Vortrag „Bau 4.0 +Handel 4.0 – Was ändert sich?“ führte er den Gesellschaftern die Notwendigkeit vor Augen, sich den Herausforderungen der vernetzten Welt zu stellen. „Die Digitalisierung verändert unsere Welt und damit auch unsere Art, miteinander Geschäfte zu machen“, stellte der Bereichsleiter fest. Die heutigen Herausforderungen im Bereich der Produktmedia-Daten seien nur der Anfang der umfassenden Veränderung. Er forderte die Händler auf, offen zu sein und ihr Unternehmen mit den notwendigen digitalen Eigenschaften auszustatten. „Ein Unternehmen in die digitale Welt weiterzuentwickeln, ist immer mit deutlichem Invest und ungewissem Ausgang verbunden“, räumte Arp ein. Das verlange den Betrieben viel unternehmerischen Mut ab. Aber er stellte auch klar: „Wir brauchen schnellere Veränderungsprozesse, um dem Kunden morgen noch gerecht werden zu können.“

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